City Guides

Berlin
Kontaktadressen

Berlin Tourismus Marketing (BTM)

Am Karlsbad 11, D-10785 Berlin
Tel: (030) 25 00 25 (Service-Hotline). Fax: (030) 25 00 24 24.
E-Mail: information@visitberlin.de
Internet: www.btm.de  und www.berlin.de und www.visitBerlin.de
Mo-Fr 08.00-19.00 Uhr, Sa und So 09.00 bis 18.00 Uhr (tel. Anfragen).
Infostores im Hauptbahnhof, im Neuen Kranzler Eck, im Südlichen Torhaus am Brandenburger Tor und im Alexa.

Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) e.V.

Beethovenstraße 69, D-60325 Frankfurt/M.
Tel: (069) 97 46 40. Fax: (069) 75 19 03.
E-Mail: presse@d-z-t.com oder info@d-z-t.com (Endverbraucher)
Internet: www.deutschland-tourismus.de/
Mo-Do 09.00-16.00 Uhr, Fr 09.00-13.00 Uhr (Publikumsverkehr) und Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr (tel. Anfragen).

Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)

Schubertring 12, A-1010 Wien
Tel: (01) 513 27 92. Fax: (01) 513 27 92 22.
E-Mail: deutschland.reisen@d-z-t.com
Internet: www.deutschland-tourismus.de/
Mo, Di, Mi, Fr 09.30-17.00 Uhr, Do 09.30-18.00 Uhr.

Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)

Talstrasse 62, CH-8001 Zürich
Tel: (044) 213 22 00. Fax: (044) 212 01 75.
E-Mail: gntozrh@d-z-t.com
Internet: www.deutschland-tourismus.de/
Mo-Fr 09.30-17.00 Uhr.

Ländervorwahlen

Deutschland: (+49)
Österreich: (+43)
Schweiz: (+41)


Veranstaltungskalender

Veranstaltungskalender

Januar
Berliner Neujahrslauf: Start: Brandenburger Tor (Internet: www.berlin-marathon.com ).
Tanztage Berlin:  Erste beide Januarwochen, Sophiensäle (Internet: www.tanztage.de ).
Grüne Woche (Landwirtschaftsmesse): Messegelände (Internet: www.gruenewoche.de ).
Berliner Sechstagerennen (Radrennen): Velodrom, Landsberger Allee (Internet: www.sechstagerennen-berlin.de ).
Berliner Mozarttage: Jan. und Febr., versch. Spielorte (Internet: www.berliner-schlosskonzerte.de/ )
Lange Nacht der Museen (über 100 Museen sind bis spät abends geöffnet und präsentieren neben Ausstellungen Sonderveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Theateraufführungen): Versch. Museen (Internet: www.lange-nacht-der-museen.de ).
Transmediale (Internationales Medienkunstfestival): Jan.- Februar, Akademie der Künste (Internet: www.transmediale.de ).

Februar
Karnevalszug:
Straße des 17. Juni, Unter den Linden, Gendarmenmarkt, Schlossplatz (Internet: www.karnevals-zug-berlin.de ).
Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale):   Verschiedene Veranstaltungsorte (Internet: www.berlinale.de ).
Verdi-Wochen: Februar - März, Deutsche Oper Berlin (Internet: www.deutscheoperberlin.de/ ).

März
Internationale Tourismus-Börse (ITB)
(jährliche Tourismusmesse mit rund 125.000 Ausstellern): Messegelände (Internet: www.itb-berlin.de ).
Verdi-Wochen: Februar - März, Deutsche Oper Berlin (Internet: www.deutscheoperberlin.de/ ).
MaerzMusik: März, Haus der Berliner Festspiele (Internet: www.berlinerfestspiele.de ).
Festtage (Aufführungen von Opern und klassischen Konzerten mit internationalen Künstlern): Staatsoper Unter den Linden (Internet: www.staatsoper-berlin.org ).
Improfestival  (Internationales Festival für Improvisationstheater): März - April, versch. Veranstaltungsorte (Internet: www.die-gorillas.de/ ).

April
Improfestival
 (Internationales Festival für Improvisationstheater): März - April, versch. Veranstaltungsorte (Internet: www.die-gorillas.de/ ).
achtung berlin (new berlin film award): Versch. Veranstaltungsorte (Internet: www.achtungberlin.de/ ).

Mai
Theatertreffen:  Haus der Berliner Festspiele (Internet: www.berlinerfestspiele.de ).
German Open (Deutsche Damentennismeisterschaften): LTTC "Rot-Weiß", Berlin-Zehlendorf.
Karneval der Kulturen (viertägiges Straßenfest mit Karnevalsumzug): Kreuzberg   (Internet: www.karneval-berlin.de ).
Theatertreffen der Jugend:   Haus der Berliner Festspiele (Internet: www.berlinerfestspiele.de ).

Juni
Lange Nacht der Wissenschaften: Versch. Institutionen (Internet: www.langenachtderwissenschaften.de/ ).
Deutsch-Französisches Volksfest: Juni -  Juli, Zentraler Festplatz.
Lesbisch-Schwules Stadtfest: Nollendorfplatz (Internet: www.regenbogenfonds.de ).
Sandsation (Internationales Sandskulpturenfestival): Juni - Juli (Internet: www.sandsation.de/ ).
Open-Air-Konzert der Berliner Philharmoniker (klassisches Konzert zum Saisonabschluss): Waldbühne.
Fête de la Musique (Festival zum Sommerbeginn mit kostenlosen Live-Konzerten): 21. Juni, verschiedene Veranstaltungsorte (Internet: www.lafetedelamusique.com ).
Christopher Street Day : Innenstadt (Internet: www.csd-berlin.de/ ).

Juli
Classic Open Air:
Gendarmenmarkt (Internet: www.classicopenair.de ).
Klassiktage Berliner Schlösser: Juli - Aug., versch. Spielorte (Internet: www.berliner-schlosskonzerte.de ). 
 
August
Internationales Berliner Bierfestival: Karl-Marx-Allee, Berlin-Friedrichshain (Internet: www.bierfestival-berlin.de ).
Berliner Gauklerfest: Unter den Linden am Opernpalais (Internet: www.gauklerfest.de ).
Young.Euro.Classic. (Europäischer Musiksommer): Konzerthaus (Internet: www.young-euro-classic.de/ ).
Flamenco Festival: Pfefferberg, Schönhauser Allee (Internet: www.flamencofestival-berlin.com/ ).
Potsdamer Schlössernacht: Aug., Schlosspark Sanssouci in Potsdam (Internet: www.schloessernacht-2008.de/ ).  
Internationale Funkausstellung: Aug. - Sept., Messegelände (Internet: www.ifa-berlin.de/ ).

September
Musikfest Berlin:
Haus der Berliner Festspiele (Internet: www.musikfest-berlin.de/ ).
Internationales Literaturfest: Haus der Berliner Festspiele (Internet: www.literaturfestival.com ).
Popkomm (Musik- und Entertainmentveranstaltung): September/Oktober, Messegelände (Internet: www.popkomm.de/ ).
Berlin Marathon: Straße des 17. Juni (Internet: www.berlin-marathon.com ).

Oktober
Art Forum Berlin (Internationale Messe für Gegenwartskunst): Oktober/November, Messegelände (Internet: www.art-forum-berlin.de ).
Tag der Deutschen Einheit: 3. Oktober, Brandenburger Tor.

November
JazzFest Berlin:
Verschiedene Veranstaltungsorte (Internet: www.berlinerfestspiele.de ).
Berliner Märchentage:   Verschiedene Veranstaltungsorte (Internet: www.maerchenland-ev.de ).  
Treffen junger Autoren: Verschiedene Veranstaltungsorte (Internet: www.berlinerfestspiele.de ).

Dezember
Weihnachtsmärkte:
Ende November - Dezember, neben dem Europa-Center, auf dem Alexanderplatz, neben dem Opernpalais (Unter den Linden), auch diverse kleinere Weihnachtsmärkte.
Silvester in Berlin (riesiges Straßenfest sowie zahlreiche Bälle und Partys): 31. Dezember, zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule (Internet: www.silvester-berlin.de ).


Ausflüge

Halbtägige Ausflüge

Potsdam: Eines des besten Ausflugsziele von Berlin ist Potsdam mit dem holländischen Viertel, den nahegelegenen Schlössern und Gärten von Sanssouci , Schloß Cecilienhof und dem Filmpark Babelsberg . Informationen sind erhältlich bei der Potsdam Tourismus GmbH , Friedrich-Ebert-Straße 5 (Tel: (03 31) 27 55 80. Fax: (0331) 275 58 29; E-Mail: information@potsdam.de ; Internet: www.potsdam.de ).

Haus der Wannseekonferenz: Das Haus der Wannseekonferenz ist ein Gebäude, das einige Berliner vor Touristen lieber verbergen möchten, denn die in einem sehr grünen Vorort an der „Berliner Riviera“ am Wannsee stehende Villa mit ihrer Kies bedeckten Einfahrt, sieht zwar sehr harmlos aus, ist aber der Ort, an dem sich hochrangige Mitglieder der SS mit vertretern der Ministerialbürokratie trafen, um die Deportation und den grausamen Tod von Millionen von Juden zu planen. Das eintrittsfreie Museum (Tel: (030) 805 00 10. Internet: www.ghwk.de ) ist täglich von 10.00-18.00 Uhr geöffnet und kann am besten mit der S-Bahn zur Station Wannsee und dann mit der Buslinie 114 erreicht werden.

Ganztägige Ausflüge

Spreewald: Der Spreewald , südöstlich von Berlin, ist ein rund 48.000 Hektar großes, bewaldetes Naturschutzgebiet, das von einem Labyrinth aus Wasserwegen von insgesamt 1000 km Länge durchzogen ist – den Quellflüssen der Spree, die durch Berlin Richtung Ostsee fließt. In diesem Waldgebiet kann man toll die Natur genießen, Spazierengehen oder Radfahren, Wassersport betreiben und Bootsfahrten in Stechkähnen unternehmen. Gute Ausgangspunkte für einen Ausflug in das Gebiet sind der große Lübbenauer Hafen oder die kleineren Häfen in Lübben und Burg. Informationen erteilt der Tourismusverband Spreewald , Lindenstraße 1, Raddusch (Tel: (03 54 33) 722 99. Fax: (03 54 33) 722 28. E-Mail: tourismus@spreewald.de ; Internet: www.spreewald.de ).

Der Spreewald ist 110 km von Berlin entfernt und kann über die A13 erreicht werden. Züge fahren außerdem stündlich vom Bahnhof Königs Wusterhausen in Südostberlin ab (Fahrzeit: 40 Min.) und etwa alle 2 Std. vom Bahnhof Zoo und vom Ostbahnhof (Fahrzeit: 90 Min. bzw. 1 Std.).

Hinweis

Außer den unten genannten Quellen erteilt auch das Fremdenverkehrsamt (Tel: (03 31) 200 47 47. Fax: (03 31) 298 73 28. Internet: www.reiseland-brandenburg.de ) Informationen zu Ausflugszielen im umliegenden Bundesland Brandenburg.


Kultur

Einleitung

Karten für kulturelle Veranstaltungen sind bei der Berlin Tourismus Marketing GmbH (Tel: (030) 25 00 25 (Vorbestellung), (01 90) 01 63 16 (Info-Hotline; Telefonate kosten 0,40-1,20 €/Min.)) oder bei den meisten Veranstaltungsorten direkt erhältlich.

Film

Die Geschichte des deutschen Films - und besonders während der Zeit der Weimarer Republik, zwischen den Weltkriegen - ist maßgeblich mit der Berlins verknüpft. Im November 1895 zeigte der Filmpionier Max Skladanowsky erstmals mechanisch bewegte 'Nebelbilder' mit seinem neuentwickelten 'Bioscop' im Berliner Wintergarten Varieté. 1917 wurde in die größte und bekannteste deutsche Filmgesellschaft UFA (Universum Film AG) gegründet, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten historische Kostümfilme wie Madame Dubarry (1919), Anna Boleyn (1920) und Stumm- un Tonfilmklassiker wie Das Cabinet des Dr. Caligari (1920) mit Lil Dagover und Conrad Veidt und den berühmten expressionistischen Film Metropolis (1927) drehte. In Berlin waren nicht nur ein Großteil der deutschen Filmgesellschaften ansässig, sondern auch die meisten Filmverleih- und Vertriebsfirmen. Auch die wichtigsten Filmfachzeitschriften wurden in Berlin herausgegeben. In den 1920ern erlangte der deutsche Film Weltruhm mit expressionistischen Klassikern wie Nosferatu (1922) von Friedrich Wilhelm Murnau, Das Wachsfigurenkabinett (1924) von Paul Leni und natürlich den Fritz Lang Filmen Metropolis (1927) und Der Müde Tod (1921). Der in den Dreißigern gedrehte Blaue Engel mit Marlene Dietrich in der Hauptrolle (Internet: www.marlene.com ) nach der Romanvorlage Professor Unrath von Heinrich Mann machte sie über Nacht als die erotische Kabarettsängerin Lola Lola berühmt. In den zwanziger und dreißiger Jahren war Berlin für Dekadenz und sein wildes Nachtleben bekannt, eine Atmosphäre, die der 1972 gedrehte Film Cabaret mit Liza Minelli besonders gut vermittelte. Ein sehr bekanntes Werk ist Wim Wenders Film Der Himmel über Berlin , in dem zwei Engel von der Siegessäule über die geteilte Stadt wachen.

Film

In Berlin gibt es über einhundert Kinos. Neu anlaufende Filme werden häufig im Originalton ( OV oder OF ) gezeigt, z. T. mit deutschen Untertiteln ( OmU ). Die besten Orte, um sich die neuesten Kassenschlager anzusehen, sind das CinemaxX Berlin Potsdamer Platz , Potsdamer Straße 5 (Tel: (030) 44 31 63 16. Internet: www.cinemaxx.de ), mit seinen 19 Filmvorführsälen, wo z. T. Filme im Originalton gezeigt werden, und das nahe gelegene Cinestar IMAX 3D Sony Center , Potsdamer Straße 4 (Tel: (030) 26 06 62 60. Internet: www.cinestar-imax.de oder www.cinestar.de ). Eines der Mainstream-Kinos im Westen der Stadt ist das Kant-Kino , Kantstraße 54 (Tel: (030) 312 50 47), in dem manchmal Hollywood-Filme in Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt werden. Eines der zahlreichen Programmkinos mit internationalen Filmen ist das zentral gelegene Arsenal , Potsdamer Straße 2 (Tel: (030) 26 95 51 00. Internet: www.fdk-berlin.de ).

Film

Die Berlinale (Internet: www.berlinale.de ) ist eines der wichtigsten Filmfestspiele, und so gilt der Goldene Bär als fast genauso bedeutend wie die in Cannes verliehene legendäre Goldene Palme . Die Berlinale findet jeweils im Februar statt und feierte im Jahr 2000 ihr 50. Jubiläum. Die Filmvorführungen der Woche werden überall in der Stadt auf Postern bekanntgegeben. Die Stadtmagazine Tip (Internet: www.tip-berlin.de ) und Zitty (Internet: www.zitty.de ) listen ebenfalls alle gezeigten Filme auf. Im Sommer finden außerdem im Volkspark Hasenheide und in der Waldbühne nahe des Olympiastadions beliebte Filmvorführungen im Freien statt.

Kultur

Seit dem Fall der Mauer 1989 hat sich Berlin zu einer der lebhaftesten Kulturstädte Europas mit einer einzigartigen Mischung aus west- und osteuropäischer Kultur entwickelt. Es gibt Theater- und Opernaufführungen von Weltklasse, und eine große Zahl an Museen und Kunstgalerien stehen zur Auswahl. Außerdem hat Berlin bekanntermaßen eine vielschichtige alternative Kulturszene. Davon findet man zwar noch Überreste in Kreuzberg, die besonders avantgardistischen Künstler sind allerdings nach Mitte und in das Viertel Prenzlauer Berg gezogen.

Kulturelle Veranstaltungen

In den zahlreichen Mehrzweckveranstaltungsorten Berlins finden im Jahr diverse kulturelle Veranstaltungen statt. Im Haus der Kulturen der Welt , John-Foster-Dulles Allee 10, im Tiergarten (Tel: (030) 39 78 71 75. Fax: (030) 394 86 79. Internet: www.hkw.de ), werden Konzerte, Theater- und Filmaufführungen, Dichterlesungen und vieles mehr veranstaltet, vor allem nicht-europäische Kulturen stehen hier im Vordergrund.

Kulturelle Veranstaltungen

Das Tacheles , Oranienburger Straße 54-56 (Tel: (030) 282 61 85. Fax: (030) 282 31 30. E-Mail: office@tacheles.de ; Internet: www.tacheles.de ), ist ein avantgardistisches, im Grunde anarchistisches Kulturzentrum, das in den ausgebombten Überresten eines ehemaligen Kaufhauses untergebracht ist.

Literarische Anmerkungen

Schauplatz des von Theodor Fontane Ende des 19. Jahrhunderts geschriebenen Romans Der Stechlin (1898) ist der Stechlinsee im finsteren Menzerwald im Südosten Berlins. Bei Berlin Alexanderplatz (1929) handelt es sich um Alfred Döblins epische Stadtgeschichte. Ebenfalls aus der Zeit zwischen den Kriegen stammt Christopher Isherwoods Berlin Stories , das die Romane Mr. Norris steigt um (1935) und Leb wohl Berlin (1939) enthält. Diese schildern das dekadente Berlin der Weimarer Republik vor Hitlers Machtergreifung. 1924 zog auch Bertolt Brecht nach Berlin und schrieb viele seine frühen Stücke hier, bei denen er auch Regie führte, floh aber 1933 nach dem Reichstagsbrand aus der Stadt. Sein erfolgreichstes Werk war die 1928 uraufgeführte Dreigroschenoper . Auch Erich Kästner lebte und arbeitet gegen Ende der Weimarer Republik in Berlin. Er war u.a. ein Mitarbeiter des hier herausgegebenen pazifistischen Magazins Die Weltbühne . Eines von Kästners bekanntesten Kinderbüchern, Emil und die Detektive (1929), spielte ebenfalls im Berlin der späten Zwanziger Jahre. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Berlin in der englischsprachigen Literatur häufig zum Schauplatz von Spionageromanen auserkoren, da die Stadt durch ihre Mauerteilung vom Kalten Krieg besonders betroffen war und sich somit als ideale Metaphor für den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse anbot. Peter Schneiders Der Mauerspringer (1984) ist eine philosophische Betrachtung der Berliner Mauer, die mehrere Genres in sich vereint.

Musik

Die Berliner Philharmoniker unter der Leitung ihres neuen Chefdirigenten Sir Simon Rattle sind weltweit bekannt; die Konzerte finden in der Philharmonie , Herbert-von-Karajan-Straße 1 (Tel: (030) 25 48 80, 25 48 81 32 (Informationen), 25 48 81 26, 25 48 81 94 (Kartenverkauf). Fax: (030) 261 48 87 (Informationen), 25 48 83 23 (Kartenverkauf). E-Mail: kartenbuero@berlin-philharmonic.de ; Internet: www.berlin-philharmonic.de ) statt. Im kleineren Kammermusiksaal der Philharmonie treten Kammermusiker, Solokünstler und kleinere Orchester auf.

Musik

Der eleganteste Veranstaltungsort in Berlin für klassische Musik und Sitz des Berliner Sinfonieorchesters ist das Konzerthaus Berlin , Gendarmenmarkt 2 (Tel: (030) 20 30 90. Fax: (030) 203 09 22 33. Internet: www.konzerthaus.de ).

Musik

Die Staatsoper Unter den Linden ist Berlins führender Veranstaltungsort für Opern, Ballett und Konzerte und wurde 1741-43 als höfisches Opernhaus errichtet. Heute steht die Staatsoper, Unter den Linden 7 (Tel: (030) 20 35 45 55, 20 35 44 38 (Informationen). Fax: (030) 20 35 44 83. Internet: www.staatsoper-berlin.de ), unter der künstlerischen und musikalischen Leitung von Daniel Barenboim.

Musik

Die Deutsche Oper Berlin im Westen der Stadt, Bismarckstraße 35 (Tel: (030) 343 84 01. Fax: (030) 343 84 55. Internet: www.deutscheoperberlin.de ), veranstaltet klassische und moderne Opern sowie Ballettaufführungen, Operetten und Konzerte.

Musik

In der 1947 eröffneten Komischen Oper Berlin , Behrensstraße 55-57 (Tel: (030) 20 26 00. Fax: (030) 20 26 04 05. E-Mail: info@komische-oper-berlin.de ; Internet: www.komische-oper-berlin.de ), werden Musik- und Tanzaufführungen sowie Konzerte veranstaltet.

Tanz

Das Hebbel-Theater , Stresemannstraße 29 (Tel: (030) 259 00 40. Fax: (030) 25 90 04 49. Internet: www.hebbel-theater.de ), ist eines der Zentren für zeitgenössischen Tanz und Oper in Europa. Hier finden auch die Tanzfestivals Tanz Winter und Tanz im August statt. Weitere Informationen zum Ballett sind weiter oben unter Musik und Theater aufgeführt.

Theater & Konzerte

Das Deutsche Theater und Kammerspiele , Schumannstraße 13A (Tel: (030) 28 44 12 25. Fax: (030) 282 41 17. Internet: www.deutschestheater.de ), führt zeitgenössische Inszenierungen sowie Stücke des 19. und 20. Jahrhunderts auf.

Theater & Konzerte

Das neobarocke Berliner Ensemble wurde um die Jahrhundertwende als Neues Theater errichtet und stand zeitweise unter der Leitung von Bertolt Brecht und der Schauspielerin Helene Weigel. Auch heute noch werden Brechts Werke aufgeführt, aber auch andere klassische und moderne Stücke, Bertolt-Brecht-Platz 1 (Tel: (030) 28 40 81 55. Fax: (030) 28 40 81 15. Internet: www.berliner-ensemble.de ).

Theater & Konzerte

Der Admiralspalast (Internet: www.admiralspalast.de ) (ehemaliges Metropoltheater) ist in Anknüpfung an die 1920-er Jahre auch heute wieder Unterhaltungs-, Vergnügungs- und Kulturzentrum, das ein Programm von der Hochkultur bis zur Clubszene bietet. Im Admiralspalast befindet sich das Admiralspalast Theater, das Admiralspalast Studio, der Admirlaspalast Club, der Konzert- und Galerieraum Admiralspalast Foyer 101, das Admiralspalast Grand Café und das Admiralsbad mit hauseigener Solequelle.
Admiralspalast, Friedrichstraße 101, D-10117 Berlin

Theater & Konzerte

Für unkonventionelles, alternatives Theater und Tanz ist die Volksbühne , Rosa-Luxemburg-Platz (Tel: (030) 24 06 56 61. Fax: (030) 24 06 56 42. Internet: www.volksbuehne-berlin.de ), eine der besten Adressen.


Einkaufen

Einkaufsmeilen

Jahrelang war der Kurfürstendamm (Ku’damm; Internet: www.kurfuerstendamm.de oder www.berlin-citywest.com ) die erste Einkaufsadresse in Berlin, und auch in den Seitenstraßen dieser eleganten Prachtstraße mit Geschäften und Kaufhäusern befinden sich Designerläden und Einkaufspassagen, besonders rund um die U-Bahnstation Uhlandstraße. Das Europa-Center kann wegen der zwei sich drehenden Mercedes-Symbole auf dem Dach kaum verfehlt werden, am berühmtesten ist allerdings das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) , Tauentzienstraße 21-24 (Internet: www.kadewe.de ) - das größte Kaufhaus in Europa.

Die ehemalige überragende Bedeutung Westberlins als Einkaufsgegend wird durch die wiederbelebten Gegenden Ostberlins immer geringer. Sowohl die Straße Unter den Linden als auch die Friedrichstraße (Internet: www.friedrichstraße.de ) sind nach der Wiedervereinigung durch die Ansiedelung von Boutiquen und Kaufhäusern, wie z. B. dem Quartier 206 (Internet: www.quartier206.com ) und dem Einkaufszentrum Galeries Lafayette (Internet: www.lafayette-berlin.de ), wieder aufgeblüht. Allerdings änderte sich auch dies mit der Vollendung des Potsdamer Platzes, denn die Einkaufspassage Arkaden macht den etablierten Einkaufsgegenden immer mehr Kunden streitig. Ebenfalls im Osten befinden sich die Straße Hackesche Höfe mit ihren Boutiquen und gleich nördlich davon das Scheunenviertel mit den vielen Galerien. Für innovative Bekleidung sollte man sich zu den Heckmannhöfen , Oranienburger Straße 32, aufmachen, dort befinden sich auch Geschäfte wie Hut Up mit seinen auffälligen Wollsachen und Nix mit urbanem Schick sowie Sterling Gold mit seinen vielen seltsamen, aber auch wunderbaren Second-Hand Cocktail- und Abendkleidern.

Märkte

Zu den Märkten der Stadt gehört der traditionelle Obst- und Gemüsemarkt auf dem Winterfeldtplatz , der Mi von 08.00-13.00 Uhr und Sa von 08.00-15.30 Uhr stattfindet. Interessantere Objekte findet man auf dem Trödelmarkt und dem Kunsthandwerkmarkt entlang der Straße des 17. Juni, die Sa und So von 10.00-17.00 Uhr stattfinden. 

Öffnungszeiten

Am 1. Dezember 2006 wurde der Ladenschluss abgeschafft. Geschäfte dürfen Mo-Fr rund um die Uhr und an den Adventssonntagen von 13.00-20.00 Uhr öffnen. Kaufhäuser und Shoppingcenter haben i. Allg. Mo-Sa von 09.00 bis 22.00 Uhr und So bis 20 Uhr geöffnet. Kleinere Geschäfte schließen früher.

Hinweis

Besucher können bei der Abreise bis zu 10% der Umsatzsteuer (19%) auf Waren im Wert von über 30 € rückerstattet bekommen, falls sie nicht aus einem EU-Land kommen. Geschäfte, bei denen das Schild „TAX-FREE” zu sehen ist, händigen eine Quittung aus, die vom Zoll abgestempelt wird. Damit erhält man beim entsprechenden Büro im Flughafen die Rückerstattung.


Sport

Andere Sportarten

Einen Mangel an Bademöglichkeiten gibt es in der Stadt ganz gewiss nicht. Im Sommer machen sich die Berliner zum Baden im Wannsee und Tegeler See in Westberlin auf oder zum Großen Müggelsee in Ostberlin auf. Eine Übersicht über die Berliner Schwimmbäder erhält man bei den Berliner Bäder-Betrieben (Tel: (01803) 10 20 20, 0,09 €/Min. Internet:
Im Badeschiff der Arena Berlin in Treptow auf der Spree können Besucher im Sommer im Freien im Pool schwimmen, zwischen Ende Oktober bis Mitte April wird es zum Saunaschiff umfunktioniert.
www.berlinerbaederbetriebe.de ) Zu den öffentlichen Schwimmbädern gehören das Bad am Spreewaldplatz , Wiener Straße 59, in Kreuzberg (Tel: (030) 612 70 57), und das Freibad neben der U-Bahnstation Prinzenstraße. Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) , Landsberger Allee 77, in Friedrichshain (Tel: (030) 42 18 23 20), ist eines der größten Sportzentren in Berlin und verfügt ebenfalls über ein Schwimmbecken.

Einführung

Jedes Jahr im Mai finden in Berlin die German Open -Tennismeisterschaften (Internet: www.german-open.de ) der Damen auf den Sandplätzen des Tennisclubs LTTC ’Rot-Weiss“ in Grunewald statt. Ein gutes Team der deutschen Herren-Basketball-Liga ist Alba Berlin (die ’Berliner Albatrosse’; Internet: www.albaberlin.de ), das auch gegen andere europäische Teams antritt und in der Max-Schmeling-Halle , im Viertel Prenzlauer Berg, gesehen werden kann.

Einführung

Veranstaltungsort zahlreicher Sportveranstaltungen, Konzerte und Konferenzen ist das 1936 gebaute Olympiastadion , Olympischer Platz 3 (Tel: (030) 30 68 81 00. Fax: (030) 30 68 81 20. Internet: www.olympiastadion-berlin.de ). Hier finden auch die Spiele der Fußballmannschaft Hertha BSC (Tel: (030) 300 92 80. Internet: www.herthabsc.de ) gegen andere deutsche Mannschaften der ersten Bundesliga statt. Schon die Ankündigung, dass Deutschland Gastgeber der Fußball-WM 2006 sein würde, gab dem Sport einen ungeheuren Auftrieb. Einige Spiele, u.a. das Finale, wurden auch in Berlin ausgetragen.

Einführung

Karten zu Basketballspielen und wichtigen jährlichen Sportveranstaltungen erhält man bei Fullhouse Service (Tel: (030) 26 55 40 90. Fax: (030) 26 55 40 92. Internet: www.fullhouse-service.de ) sowie bei Showtime (Tel: (030) 80 60 29 29. Internet: www.showtime-berlin.de ), das u. a. einen Verkaufsstand im Kaufhaus KaDeWe hat.

Fitness-Studios

Eine zentrale Lage und sehr günstige Öffnungszeiten (Mo-Fr von 06.00-23.00 Uhr, Sa und So von 10.00-22.00 Uhr) hat das Fitness-Studio Elixia–Mitte , Behrenstraße 48, Ecke Friedrichstraße (Tel: (030) 22 00 27 00. Fax: (030) 22 00 27 10. Internet: www.elixia.de ). Zum Angebot gehören u.a. freie Gewichte, Zirkeltraining, Aerobics und andere Kurse, eine Sauna und ein Dampfbad. Ein Tagesticket kostet 25 €, für Mitglieder 15 €. Die Ostkreuz-Zweigstelle , Hirschberger Straße 3 (Tel: (030) 557 79 79 00. Fax: (030) 557 79 79 10. Internet: www.elixia.de ) verfügt außerdem über ein 25 m langes Schwimmbecken.

Golf

Im Raum Berlin-Brandenburg gibt es 16 Golfplätze. Informationen findet man auf der Internetseite des Golfverband Berlin-Brandenburg , Forststraße 34 (Tel: (030) 823 66 09. Fax: (030) 824 40 98. Internet: www.gvbb.de ). Eine Golfrunde auf einem öffentlichen Platz kostet etwa 18 €, die Gebühren der privaten Clubs dagegen liegen in etwa zwischen 25 € und 50 €. Eine zentrale Lage hat das Golf-Zentrum Berlin-Mitte , Chausseestraße 94-98 (Tel: (030) 28 04 70 70. Internet: www.golfzentrum-berlin.de ), bei dem Ausrüstungen verliehen und Training angeboten wird und Golfer von 07.00 Uhr bis Sonnenuntergang spielen können.


Nachtleben

Einleitung

Berlin ist ganz einfach eine der dynamischsten Partystädte Europas. Die alte Trennung ist beim Nachtleben allerdings noch erhalten geblieben, und ironischerweise hinkt das westliche Zentrum hinter dem wieder auflebenden Osten hinterher. Die alternative Szene von Berlin ist weltweit bekannt. Punk und jegliche Formen der Anarchie kämpfen in Kreuzberg zwischen den modernen Bars und Yuppie-Kneipen ums Überleben. Die Avantgarde-Kulturszene und die dazugehörende Kneipenkultur hat sich nach Berlin-Mitte, Prenzlauer Berg undzunehmend auch nach Friedrichshain verlagert. Die Schwulenszene der Stadt verteilt sich auf Schöneberg, Kreuzberg und das lebhaftere Viertel Prenzlauer Berg.

Für jemanden, der zum ersten Mal in der Stadt ist, ist wahrscheinlich Berlin-Mitte am geeignetsten. Am besten fängt man bei den Hackeschen Höfen an und macht sich anschließen zur Oranienburger Straße mit ihren zahlreichen Bars auf. Das Tacheles am Ende der Straße ist allein wegen des anarchistischen Geists, den es einst verkörperte, einen Besuch wert. Um Berlin allerdings richtig kennenzulernen, sollte man in das Viertel Prenzlauer Berg (kurz: Prenzlberg) gehen. Einige der etablierteren Lokalitäten sind recht einfach zu finden, am interessantesten sind jedoch die wilden Bars und spontanen Clubs, die von einer auf die andere Woche auftauchen und genauso schnell wieder für immer verschwinden.

Stadtmagazine sind Zitty (Internet: www.zitty.de ), Tip (Internet: www.tip-berlin.de ) und Prinz (Internet: www.prinz.de/berlin ). Clubs sind außerdem in den kostenlosen Veranstaltungsmagazinen Flyer (Internet: www.flyer.de/berlin ) und 030 (Internet: www.berlin030.de ) zu finden.

Das Betreten von Bars ist nur Personen von mindestens 18 Jahren gestattet. Bei den meisten Diskos wird Verzehr verlangt (2,50-10 €), da die Berliner allerdings eine sehr lässige Einstellung in Sachen Stil an den Tag legen, findet man nur selten Kleidervorschriften vor; auch eine gesetzlich vorgeschriebene Sperrstunde gibt es nicht.

Bars

Teure Cocktails und eine zeitgemäße Atmosphäre hat die Bar am Lützowplatz , Lützowplatz 7, zwischen dem Tiergarten und der U-Bahnstation Nollendorfplatz. Auf der anderen Seite des Nollendorfplatzes liegt die beliebte Schwulenbar Hafen , Motzstraße 19. Weitere etablierte Bars sind das Wirtschaftswunder , Yorckstraße 81, mit einer Einrichtung im Stil der fünfziger Jahre Stil und die kleine Zoulou Bar , Hauptstraße 3, mit ihrem interessanten, gemischten Publikum.

Bars

Viele Kneipen in der Oranienstraße und der Wiener Straße im etwas rauheren Kreuzberg fungieren tagsüber als Cafés. Eine wahre Institution ist die Café Bar Morena in der Wiener Straße 60; auch das nahegelegene Wiener Blut ist eine tolle Kneipe, etwas finsterer ist das Madonna .

Bars

In Ostberlin gibt es zu viele gute Kneipen, um sie alle aufzulisten. Gute Ausgangspunkte in der Oranienburger Straße (die geile Meile ) sind die moderne Bar Lounge 808 , Nr. 42-43, und die Mitte Bar , Nr. 46, die ebenso bei den örtlich ansässigen Künstlern wie auch bei Studenten beliebt ist. Im angesagten Prenzlauer Berg gehören der Hip-Hop-Tempel H20 , Kastanienalle 16, der Prater , Kastienalle 7-9, mit seinem Biergarten, Theater und Bar und das Icon , Cantianstraße 15, zu den lebhaftesten Kneipen.

Comedy

Das Vermächtnis des Berlins der dreißiger Jahre und seines internationalen Stars Marlene Dietrich ist weiterhin in der Stadt lebendig. Kommerzielles Varieté sieht man sich am besten im Friedrichstadtpalast , Friedrichstraße 107, an (Internet: www.friedrichstadtpalast.de ), einem der größten Revuetheater Europas, wo Musikrevues mit glitzernden Kostümen und Tanz- und Theaterelementen gezeigt werden. Im Wintergarten – Das Varieté , Potsdamer Straße 96 (Internet: www.wintergarten-variete.de ), werden die Varietéaufführungen mit Abendessen kombiniert. Etwas unkonventionellere Shows finden in den unabhängigen Veranstaltungsorten in den Gegenden nördlich der Hackeschen Höfe und im Viertel Prenzlauer Berg statt.

Kasinos

Die Spielbank Berlin ist ein Teil des Bauprojekts am Potsdamer Platz und liegt gegenüber des Grand Hyatt am Marlene-Dietrich-Platz 1 (Tel: (030) 25 59 90. Fax: (030) 25 59 91 49. E-Mail: info@spielbank-berlin.de ; Internet: www.spielbank-berlin.de ). Es gibt keine konkrete Kleidervorschrift, ein Ausweis wird jedoch benötigt (der Eintritt beträgt 5 €). Geöffnet ist das Kasino täglich von 11.30-03.00 Uhr. Das Casino Berlin befindet sich auf dem 37. Stockwerk des Forum Hotels am Alexanderplatz (Tel: (030) 23 89 41 44. Fax: (030) 23 89 41 13) und ist von 15.00-03.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 5 €. Der Einlaß ist nur mit Ausweis, Jackett und Krawatte möglich.

Clubs

In der Ku’damm-Gegend gibt es ein paar sehr touristische Diskos, ein guter Tip in Westberlin ist allerdings das 90° , Dennewitzstraße 37, mit seinem jungen, zu Funk tanzenden Publikum; Do und Sa finden hier Schwulennächte statt. Im SO36 , Oranienstraße 190, in Kreuzberg, sind Atmosphäre und Musik jede Nacht unterschiedlich; auch Konzerte werden hier veranstaltet. Die Ostberliner Clubszene ist sehr vielfältig. In Mitte ist zur Zeit der schicke Sage-Club , Köpenicker Straße 78, eines der Lokale, in dem man gesehen werden sollte. In Prenzlauer Berg bietet zu Beginn der Woche der Knaack Club , Greifswalder Straße 224, auf mehreren Etagen eine Vielzahl an Sounds und Konzerten, während im intimen Pfefferberg , Schonhauser Allee 176, nur Reggae und Roots gespielt wird. Die Zeiten, in denen Techno (der Soundtrack zum Fall der Mauer 1989) sehr angesagt war, leben im Casino , Mühlenstraße, weiter.

Live-Musik

Außer den oben genannten Clubs, in denen auch Live-Musik gespielt wird, gibt es in Berlin zahlreiche Orte, in denen man Live-Bands hören kann. Jazz und Blues sind zur Zeit sehr beliebt, besonders in den Lokalen A Trane Jazzclub , Bleibtreustraße 1, Flöz, Nassauische Straße 37 und Quasimodo , Kantstraße 12A. Große Rockkonzerte finden in der Columbiahalle statt, Columbiadamm 13-21 (Tel: (030) 698 09 80. Internet: www.columbiahalle.de ), und gelegentlich auch in den großen Sportveranstaltungsstätten, wie z. B. im Velodrom und in der Max-Schmeling-Halle . Open-Air-Konzerte werden auf der Waldbühne , Am Glockenturm, nahe des Olympiastadiums, aufgeführt.


Restaurants

Einleitung

Unsere Auswahl umfasst 25 Restaurants, die wir in fünf Kategorien unterteilt haben: Gourmetrestaurants, Restaurants für Geschäftstreffen, Trendrestaurants, Preiswerte Restaurants und Persönliche Empfehlungen. Die Restaurants sind innerhalb dieser Kategorien alphabetisch aufgelistet. Diese Einteilung soll lediglich zur Orientierung dienen, es handelt sich keineswegs um offiziell festgelegte Kategorien.

Einige Restaurants nehmen keine Kreditkarten an. Man sollte sich für alle Fälle bei der Buchung nach eventuellen Beschränkungen erkundigen. In den Preisen ist normalerweise eine Mehrwertsteuer von 16% enthalten. Generell wird bei guter Bedienung ein Trinkgeld von 5-10% erwartet.

Bei den angegebenen Preisen handelt es sich um den Durchschnittspreis für ein dreigängiges Menü bzw. den Preis für eine Flasche des günstigsten Weins oder Hausweins. Die MwSt. ist inbegriffen, allerdings nicht das Trinkgeld.

Restaurants

Gourmetrestaurants



Heising

Ein Essen im Heising ist wie eine kleine Zeitreise. Das Restaurant ist mit barock-opulent wirkenden Vorhängen, kleinen weißen Statuen und traditionellem Porzellan ausgestattet. Serviert werden traditionelle Gerichte mit leicht französischem Einschlag wie z.B. croustade von Entenbrust mit Orangenbuttersauce oder Loup de Mer auf einem Fenchelbett.

Rankestraße 32, Charlottenburg
Tel: (030) 213 39 52.

Margaux

Einen Michelinstern zeichnet das Margaux , das sich in einer prachtvollsten Straßen Berlins befindet, aus. Chefkoch Michael Hoffmann besticht durch seine Kreationen der französischen Küche, die er vor allem mit Fleischgerichten in edlen Kräutersaucen bereichert und damit prominente Gäste wie Sabine Christiansen anzieht. Beispiel für seine ausgezeichnete Kochkunst ist die in Meersalz gegarte Taube. Sonntags geschlossen.

Unter den Linden 78, Mitte
Tel.: (030) 22 65 26 11.
Internet: www.margaux-berlin.de

VAU

Die Innendekoration des VAU wurde von einem der führenden Industriedesigner Deutschlands entworfen und ist der Inbegriff einer entspannten und trendigen Atmosphäre. Riesige Gemälde des zeitgenössischen Künstlers Oliver Jordan zieren die Wände. Dieses teure und hippe Restaurant, das einen Michelinstern erhielt, liegt in Berlin-Mitte und serviert hervorragende deutsche Fisch- und Wildgerichte. Auf der Speisekarte stehen z.B. in Trüffelteig gewickelter geschmorter Ochsenschwanz oder in Rotwein gekochter Heilbutt mit Kalbsbries und Schalotten. Reservierung erforderlich. Sonntags geschlossen.

Jägerstraße 54-55, Mitte
Tel: (030) 202 97 30.
Internet: www.vau-berlin.de

Vivaldi

Das Vivaldi liegt im eindrucksvollen Schlosshotel im Grunewald und bietet den passend luxuriösen Rahmen für eine Feinschmeckererfahrung der Sonderklasse. Chefkoch Jörg Behrend kreiert französische Gerichte wie Jakobsmuscheln in einer Spargelvinaigrette mit Veilchensenf, Hummer auf Linsensalat mit Balsamico-Essig oder Kalbsmedaillons mit Selleriepüree und Wacholdersauce sind tatsächlich kulinarische Ausdrücke einer überwältigenden Lebenslust. Sonntags und montags geschlossen.

Brahmsstraße 10
Tel: (030) 89 58 45 20.
Internet: www.hotelschloss.net

Ana e Bruno

Ana e Bruno im Berliner Westend serviert erstklassige italienische Gerichte in einem rustikal-bäuerlichen und doch eleganten Ambiente. Obwohl das Publikum relativ vornehm und gutbetucht ist, und die Preise entsprechend hoch liegen, ist die Atmosphäre dank der Gastlichkeit seiner Besitzer einladend und freundlich. Auf der Speisekarte stehen gesunde und kalorienreduzierte Interpretationen der "cucina italiana d'avanguardia", wie z.B. gebratene Gänseleber mit glasierten Feigen und Briochebrot und gebratener Fang-Heilbutt mit Castellucciolinsen. Beliebte Speisen sind auch eher frische Gemüse und Salate als ölige Antipasti und wuchtige Nudelgerichte.

Sophie-Charlotten-Strasse 101, Charlottenburg
Tel: (030) 325 71 10.
Internet: www.ana-e-bruno.de
Restaurants für Geschäftstreffen



Dachgartenrestaurant

Das Dachgartenrestaurant des Feinkostlieferanten Käfer ist wahrscheinlich das begehrteste Restaurant in ganz Berlin, denn es befindet sich auf dem Dach neben der futuristisch anmutenden Glaskuppel des Reichstagsgebäudes. Unter der riesigen Glaskuppel bietet sich ein umwerfender Blick über die Köpfe der debattierenden Minister bis zum Berliner Zoo und dem Brandenburger Tor. Auf der Speisekarte stehen gesunde, jedoch traditionelle Gerichte wie Fisch und raffiniert zubereitetes Wild. Reservierungen werden empfohlen, um der Warteschlange vor dem Reichstag zu entgehen.

Platz der Republik, Tiergarten
Tel: (030) 22 62 99 33.
Internet: www.feinkost-kaefer.de

Diekmann

Das erste von drei Diekmann -Restaurants wurde 1985 in der Seitenstraße des Kurfürstendamms errichtet und bietet seit dieser Zeit einfache Speisen auf hohem Niveau und in stilvollem Ambiente. Das Interieur vermittelt den Zauber der Kolonialwarenzeit. Die Küche bereitet interessante Kreationen zu, in denen sie die französische mit der neuen deutschen Küche in Einklang bringen und vorrangig Produkte aus kontrollierter Haltung bzw. kontrolliertem Anbau und aus der Region verarbeiten. Gerichte der ständig wechselnden Speisekarte sind beispielsweise Blutwurststrudel mit Roten Beten und Selleriechutney sowie Filet vom Seehecht im Muschelsud mit Gnocchi und Fenchelmarmelade.
Das zweite Restaurant, Diekmanns Austernbar im Hauptbahnhof Berlin, ist durch seine zentrale Lage mitten im Zentrum in Nähe des Kanzleramtes sowie des Reichstages ebenfalls hervorragend für Geschäftstreffen geeignet.  Diekmann im Châlet Suisse mitten im Grunewald verfügt über eine Terrasse und einen weitläufigem Biergarten.


Meinekestr. 7, Charlottenburg
Tel.: (030) 883 33 21.
Internet:  www.diekmann-restaurants.de

Hamlet

Hamlet hat eine faszierende und ungewöhnliche Atmosphäre: die europäischen und orientalischen Einflüsse im Dekor der Innenräume reflektieren eine ähnlich internationale Speisekarte. Die Gerichte, wie z.B. Gemüseplatten oder Couscousgerichte, vereinen harmonisch deutsche, französische und arabische Geschmacksnoten. Das abendliche Publikum ist eine bunte Mischung aus Künstlern und Musicalbesuchern, Geschäftsleuten und frisch Verliebten.

Uhlandstraße 47, Ecke Ludwigkirchstraße, Wilmersdorf
Tel: (030) 882 13 61.

Rutz

Vor allem als Weinbar hat sich das Rutz einen Namen gemacht. Jedoch auch die Küche von Marco Müller bietet Köstlichkeiten, die einen Besuch lohnenswert machen. Neben genialen Vorspeisen, wie Créme brulée der Entenmastleber mit Quitten, und vegetarischen Gerichten, wie Frühlingsrolle mit Tofu, werden ausgezeichnete Fisch- und Fleischgerichte wie Adlerfisch auf Oktopusrisotto und Rehrücken mit Schwarzwurzeln angeboten. Dazu darf selbstverständlich der passende Wein aus einem Angebot aus 1001 Möglichkeiten nicht fehlen.

Chausseestraße 8, Mitte
Tel.: (030) 24 62 87 60.
Internet: www.rutz-weinbar.de
Trendrestaurants



Bacco

Das Bacco hat seit seiner Gründung 1968 unter der Leitung von Besitzer und Chefkoch Padrone Massimo Mannozzi schon viele internationale Berühmtheiten mit seinem Charme und seiner hervorragenden Küche angezogen. Das rustikale Dekor spiegelt die einfache und hervorragende Küche wider, wie z.B. frische, mediterrane Fischgerichte oder hausgemachte Tagliata , die (saisonbedingt) mit weißen Trüffeln serviert wird.

Marburger Straße 5
Tel: (030) 211 86 87.
Internet: www.bacco.de

Borchardt

Borchardt ist einer der angesagtesten Treffpunkte im historischen Berlin-Mitte. Hohe Decken, rote Plüschbänke und während der Renovierungsarbeiten entdeckte Jugendstilmosaike unterstützen die 1920-er Jahre Kaffeehausatmosphäre. Es wird eine raffinierte französisch-mediterrane Küche serviert, die Speisekarte umfasst z.B. Kalbsgerichte und frischen Fisch wie Schollenfilet und Hummer mit grünem Reis, aber auch Klassiker wie das Wiener Schitzel.

Französische Straße 47, Mitte
Tel: (030) 20 38 71 10.

Florian

Der Einfall, in Berlin ein Restaurant zu gründen, das sich auf die schwäbische und süddeutsche Küche spezialisiert, schien zuerst etwas ungewöhnlich. Florian ist jedoch ein großer Erfolg beim trendigen Publikum von Berlin. Das Dekor ist typisch süddeutsch mit Holzmobiliar und einer rustikalen Atmosphäre, Nach einer täglich wechselnden Speisekarte werden vor allem schwäbische Gerichte mit einer leicht französischen Note, wie Wildschweinkoteletts auf mediterranem Bohnengemüse oder Zanderfilet mit Fenchelsauce auf Safran, serviert.

Grolmanstraße 52, Charlottenburg
Tel: (030) 313 91 84.
Internet: www.restaurant-florian.de

Paris Bar

Die trendige Paris Bar liegt nahe des Kurfürstendamms und zieht ein polyglottes Publikum aus Filmstars, Künstlern und Geschäftsleuten an, das eher an den glamourösen als kulinarischen Aspekten interessiert ist. Die französische Atmosphäre der Bar wird durch einfache, dunkle Holzstühle, Tische und Bänke und alten, französischen Bildern und Magazintitelseiten an den Wänden unterstrichen. Serviert werden Köstlichkeiten wie Jakobsmuscheln und Lammkoteletts mit provençalischen Kräutern. In der Paris Bar kann man besonders gut zu Mittag essen, denn die Wartezeit für einen Tisch ist dann weitaus kürzer als abends.

Kantstraße 152, Charlottenburg
Tel: (030) 313 80 52.
Internet: www.parisbar.de

Kula Karma

Im Kula Karma stehen drei Prinzipien an oberster Stelle: lounging, dining und chilling - genau das Richtige also für trendige Berliner und Berlinbesucher. In der verspielten Atmosphäre des in Rot- und Goldtönen gehaltenen Kula Karma kann man sich ohne viel Mühe auf eine spirituelle Reise begeben,bei man sich einfach fallen lassen kann. An der Loungebar werden die Gäste mit allen erdenklichen Spirituosen versorgt. Ungewöhnliche Gerichte der asiatischen Küche mit Einflüssen aus Kalifornien bieten die kulinarischen Genüsse des Restaurants.

Rosenhöfe, Rosenthaler Straße 36, Mitte
Tel.: (030) 27 58 20 35
Internet: www.kulakarma.de
Preiswerte Restaurants



Carpe Diem

Das spanische Restaurant Carpe Diem profitiert von seinem unkonventionellen, typisch Berliner Standort - unter den Brückenbögen der S-Bahn Charlottenburg. Viele Cafés und Läden nutzen diese Orte wegen ihres originellen und trendigen Charmes und der alten Ziegelmauern. Carpe Diem serviert eine große Auswahl an preiswerten und guten Tapas. Die Hauptgerichte wie Paella Valencia oder baskisches Huhn Piri-Piri sind ebenfall ausgezeichnet, besonders wenn sie von einer Flasche spanischen Rotweins begleitet werden.

Jeanne-Mammen-Bogen 576/577 (Savigny Passage), S-Bahn-Bögen zwischen Uhlandstraße und Grolmanstraße, Charlottenburg
Tel: (030) 313 27 28.
Internet: www.carpe-diem-restaurant.de

Großbeerenkeller

Das Kreuzberger Kellerrestaurant Großbeerenkeller mit seinen wuchtig-dunklen Eichenmöbeln und dekorativen Hirschgeweihen ist eines der originellsten Restaurants in Berlin. Hier findet man traditionelle Berliner Gastfreundlichkeit, serviert wird solide Hausmannskost wie Schweinegeschnetzeltes mit Pommes Frites und Kräutersauce oder Pökelfleisch mit Grünkohl. Die Bratkartoffeln sollen die Besten in ganz Berlin sein.

Großbeerenstraße 90, Kreuzberg
Tel: (030) 742 49 84.

Mao Thai

Mao Thai ist ein hochbeliebtes Thairestaurant, das immer gut besucht ist. Das Innendekor ist opulent ostasiatisch und die Hausspezialität ist in Kokosnuss serviertes Hühnchen. Auf der Speisekarte stehen jedoch auch Köstlichkeiten wie gebratene Scampi in Tomatensauce mit Chilischoten, Frühlingszwiebeln, Paprika, Ananas und Gurken.

Wörther Straße 30, Prenzlauer Berg
Tel: (030) 441 92 61. 
Internet: www.maothai.com

Oren

Das beliebte israelische (jedoch nicht koschere) Restaurant Oren direkt neben der Synagoge ist der beste Ort, um traditionelle jüdische Küche zu genießen. Atmosphäre und Bedienung sind freundlich und der kleine Garten ist besonders an warmen Sommerabenden wundervoll. Besonders zu empfehlen sind die ausgezeichneten vegetarischen Gerichte.

Oranienburger Straße 28, Mitte 28
Tel: (030) 282 82 28.
Internet: www.restaurant-oren.de

Pasternak

Das kleine russische Restaurant Pasternak im historischen Berlin-Mitte ist immer extrem gut besucht und zieht ein sowohl intellektuelles und alternatives als auch ein trendiges Publikum an. Die Räume sind im Stil der Jahrhundertwende eingerichtet und die traditionelle Küche umfasst Gerichte wie Borschtsch oder verschiedene Fischvorspeisen, hausgemachte Teigtaschen mit Hefeteig überbacken und die Fischplatte vom Lavasteingrill.

Knaackstraße 22-24, Mitte
Tel: (030) 441 33 99. .
Internet: www.restaurant-pasternak.de
Persönliche Empfehlungen



Die Zwölf Apostel

Die drei Restaurants der Zwölf Apostel bestechen durch ihre angenehme Atmosphäre und die riesigen Pizzen, die es in allen Varianten und Ausführungen gibt. Während das Zwölf Apostel in Charlottenburg an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr seine Gäste verwöhnt, bezaubert das Restaurant in den S-Bahn-Bögen in Mitte durch eine stilvolle Atmosphäre mit italienischen Fresken und Piano-Livemusik (ab 21.00 Uhr). In Wilmersdorf kann man die köstlichen Steinofenpizzen oder eines der täglich wechselnden Zwei-Gänge-Menüs im hellen, mit Kirschholz verkleideten Restaurantbereich genießen.

Bleibtreustraße 49 (Charlottenburg), Georgenstraße 2 (Mitte), Hohenzollerndamm 33 (Wilmersdorf)
Tel.: (030) 312 14 33 (Charlottenburg), (030) 201 02 22 (Mitte), (030) 86 88 90.
Internet: www.12-apostel.de

Maxwell

Das elegante Restaurant Maxwell befindet sich in der restaurierten ehemaligen Jostybrauerei in Berlin-Mitte und erstreckt sich über zwei Etagen. Im Sommer ist die große Terrasse geöffnet. Chefkoch Uwe Popall bereitet seine innovativen Gerichte der französisch-italienischen Küche und asiatischen Einflüssen mit regionalen Zutaten zu. Diese Vorliebe spiegelt sich auch in der Weinkarte wider, die zudem eine große Auswahl an deutschen Jahrgängen umfasst. Die Spezialität des Hauses ist die Brust und Confit von französischer Ente mit schwarzer Pfeffersauce und Gemüsefrühlingsrollen.

Bergstraße 22, Mitte
Tel: (030) 280 71 21. 
Internet: www.maxwellberlin.de


Stadtrundfahrten

Rundgänge

Gruppenführungen zu Fuß können bei Vorausbuchung von der Berlin Tourismus Marketing GmbH (s. Stadtbesichtigung ) organisiert werden. Dreieinhalbstündige Rundgänge werden von Insider Tour (Tel/Fax: (030) 692 31 49. Internet: www.insidertour.com ) für 10,50 € angeboten; diese Firma veranstaltet von Mai-Sept. für 20 € auch Radtouren.

Busrundfahrten

Eine der einfachsten und preiswertesten Möglichkeiten, die Attraktionen von Berlin zu sehen, ist mit der Buslinie 100. Diese Buslinie führt vom Westberliner Zentrum durch den Tiergarten, am Reichstag vorbei und durch das Brandenburger Tor nach Ostberlin. Informationsmaterial mit Details zu allen Sehenswürdigkeiten an der Strecke gibt es am BVG-Pavillon am Bahnhof Zoo. Eine ähnliche Fahrt ist mit der Buslinie 200 möglich, die statt durch den Tiergarten über den Potsdamer Platz führt. Busrundfahrten mit Reiseleitung werden von zahlreichen Firmen angeboten, sind aber erheblich teuerer. Zum Beispiel kostet eine Rundfahrt, die beliebig oft unterbrochen werden kann, etwa 15-18 €, mit einer einstündigen Dampferfahrt im Sommer kommen noch 7,50 € zum Preis dazu. Diese und ähnliche Rundfahrten können an mehreren Stellen am Ku’damm zwischen dem Europa-Center und Uhlandstraße begonnen werden. Zu den Anbietern gehören u. a. Berolina (Tel: (030) 88 56 80 30. Fax: (030) 882 41 28. E-Mail: info@berolina-berlin.com ; Internet: www.berolina-berlin.com), Severin & Kühn (Tel: (030) 880 41 90. Fax: (030) 882 56 18. E-Mail: info@severin-kuehn-berlin.de ; Internet: www.severin-kuehn-berlin.de ) und Tempelhofer Reisen (Tel: (030) 752 40 56. Fax: (030) 751 70 35. E-Mail: info@tempelhofer.de ; Internet: www.tempelhofer.de ).

Andere Touren

Zweistündige Rundfahrten durch Berlin zum Thema Architektur, Fahrten in die verschiedenen Stadtviertel und zu diversen kulturellen Institutionen, abseits der üblichen Touristenpfade, bietet die Firma art:berlin , Oranienburger Straße 32 (Tel: (030) 28 09 63 90. Fax: (030) 28 09 63 91. E-Mail: artberlin@berlin.de ; Internet: www.berlin.de/artberlin ), für 8 € an. Das Kulturbüro Berlin (Tel: (030) 444 09 36. Fax: (030) 444 09 39) bietet eine ähnliche Auswahl an Rundfahrten an, u.a. mit Schwerpunkt auf bestimmte Künstler, wie z. B. Max Liebermann oder Marlene Dietrich.

Berliner Doppeldecker-Busse fahren Di-Do (montags sind die Berliner Museen geschlossen) stündlich die wichtigsten Museen ab. Mit an Bord ist ein Scout, der auf die Highlights der jeweils nächsten Haltestelle hinweist. Das Ticket kostet 18 €, umfasst aber nicht nur die Busfahrt, sondern auch freien Eintritt in alle staatlichen Museen Berlins für den jeweiligen Tag.

Internet: www.bvg.de


Weitere Sehenswürdigkeiten

Weitere Sehenswürdigkeiten

Tiergarten
Es gibt nur wenige Städte auf der Welt, in deren Zentrum man sich mittags nackt sonnen kann, ohne festgenommen zu werden. Außer hübschen Wegen, Kanälen und Blumengärten, in denen zahlreiche Bäume Schatten spenden, bietet der Tiergarten auch einige freie Wiesen auf beiden Seiten der Hofjägerallee, wo sich die Berliner au naturel in der Sonne aalen.

Von der Siegessäule im Zentrum des Parks kann man diese Sonnenanbeter zwar nicht sehen, dafür hat man jedoch einen guten Ausblick auf die wichtigsten Attraktionen Berlins. Der Engel an der Spitze der 69 m hohen Säule war der Treffpunkt für die Engel in Wim Wenders Film Der Himmel über Berlin .

Siegessäule
Großer Stern / Straße des 17. Juni 
Tel: (030) 391 29 61.
Anreise: Buslinien 100, 106, 187 oder 341. S-Bahnstation Bellevue, U-Bahnstation Hansaplatz. 
Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.30-18.30 Uhr, Sa-So 09.30-19.00 Uhr (April-Okt.); Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr, Sa-So 10.00-17.30 Uhr (Nov.-März). 
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Fernsehturm
Den besten Ausblick in Ostberlin erhält man vom Fernsehturm am Alexanderplatz. Dieser Turm ist mit 368 m das höchste Bauwerk Berlins und ein guter Orientierungspunkt, verdirbt oft aber auch den Blick auf die Skyline der Stadt. Der Fernsehturm wurde von den kommunistischen Architekten unabsichtlich so entworfen, daß die von der facettierten Oberfläche reflektierten Sonnenstrahlen ein christliches Kreuz bilden. Am Fuß des Turms sieht man als Zeichen der sich ändernden Zeiten grelle Neonreklamen. Besucher können den Aufzug zur Aussichtsplattform in 203 m Höhe oder zum sich drehenden Café nehmen, von dem man einen tollen Panoramablick über die Stadt erhält.

Panoramastraße 1A, Alexanderplatz
Tel: (030) 242 33 33.
Internet: www.berlinerfernsehturm.de
Anreise: U-Bahn-/S-Bahnstation Alexanderplatz; Buslinien TXL oder 248; S-Bahnlinien 3, 5, 7 oder 75.
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-24.00 Uhr (März-Okt.); täglich 10.00-24.00 Uhr (Nov.-Febr.). 
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Spandauer Zitadelle
Die Spandauer Zitadelle aus dem 16. Jahrhundert ist das älteste nicht-religöse Bauwerk der Stadt. Ihre malerische Lage an der Havel mit Blick auf die hübsche Altstadt von Spandau machen einen Besuch der Zitadelle zu einem tollen Ausflug innerhalb der Stadt. Führungen durch die Zitadelle müssen im voraus gebucht werden.

Am Juliusturm 64 
Tel: (030) 354 94 40.
Internet: www.zitadelle-spandau.net
Anreise: U-Bahnstation Zitadelle; Buslinie X33.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-17.00 Uhr. 
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Auf einer 19.000 Quadratmeter großen Freifläche südlich des Brandenburger Tores steht das zentrale deutsche Holocaust-Mahnmal, das an die sechs Millionen Juden Europas erinnert, die in der NS-Zeit ermordet wurden. 2.711 Stelen, die bis zu fünf Meter hoch sind, wurden symmetrisch auf dem sanft, aber unregelmäßig abgesenkten Gelände angeordnet. Beim Durchschreiten der Pfeilerreihen kann ein Gefühl der Verunsicherung und der Beklommenheit entstehen. Zu dem Mahnmal gehört ein unterirdischer Ort der Information , an dem sich die Besucher über den Holocaust informieren können. Führungen werden für Einzelbesucher und für Gruppen angeboten.

Cora-Berliner-Straße 1, D-10117 Berlin
Tel: (030) 26 39 43 36.
Internet: www.holocaust-mahnmal.de
Anreise: Buslinien 100, 200, 347, M42, M85, TXL; S-Bahnlinien: S1, S2, S25, Brandenburger Tor oder Potsdamer Platz. U-Bahnlinien U2 Potsdamer Platz oder Mohrenstraße, U55 Brandenburger Tor.
Öffnungszeiten des Stelenfeldes: Täglich 24 Std. (Jan.-Dez.);
Öffnungszeiten des Ortes der Information:
April- September: Di-So 10.00-20.00 Uhr, letzter Einlass 19.15 Uhr.
Oktober-März: Di -So 10.00-19.00 Uhr, letzter Einlass 18.15 Uhr.
Montags ist der Ort der Information mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage geschlossen.
Kostenloser Eintritt.

DDR-Museum
Geschichte lebendig, interaktiv und spielerisch vermittelt: Das DDR Museum Berlin zeigt das Leben und Aufwachsen in der Deutschen Demokratischen Republik in all seinen Facetten. Als erstes und einziges Museum zur Alltagskultur in Berlin bildet es damit den dritten Baustein der wissenschaftlichen Aufarbeitung der ehemaligen DDR.
In den verschiedenen Themenbereichen warten Exponate darauf, angefasst und erlebt zu werden: Der Trabi in der Ausstellung riecht noch original nach DDR: Platznehmen, Zündschlüssel drehen, Blick geradeaus, Fuß auf das Gaspedal und los geht's! Typische Trabi-Betriebsgeräusche und eine simulierte Fahrt durch eine Plattenbausiedlung vermitteln, wie es war, in so einem Original zu fahren.
Es gilt noch viel mehr im DDR-Museum zu entdecken: Fernsehen im authentischen DDR-Wohnzimmer, stöbern in den Schubladen der Carat Schrankwand, das Gewürzregal in der Küche riecht wie damals und der Schnellkochtopf steht noch auf dem Herd. Reportagen kann der Besucher in original DDR-Kinosesseln auf sich wirken lassen, das Fußballspiel " DDR vs. BRD " selbst nachkickern oder Lipsi tanzen. All das gespickt mit den wichtigsten Informationen zum Thema.

Spreepromenade an der Liebknechtbrücke
Karl-Liebknecht-Str. 1
Tel: (030) 847 12 37 31.
Internet: www.ddr-museum.de
Anreise: S- und U-Bahnhof Alexanderplatz,
S-Bahnhof Hackescher Markt, Bus: 100, 200, 248 und TXL, Haltestelle Spandauer Straße, Tram: M4, M5, M6 Haltestelle Spandauer Straße
Öffnungszeiten: So-Fr 10.00-20.00 Uhr, Sa 10.00-22.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Kennedy-Museum
Das Kennedy-Museum am Brandenburger Tor erinnert an den im November 1963 ermordeten 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, John F. Kennedy.
Es zeigt neben zahlreichen Fotos und persönlichen Gegenständen auch das Goldene Buch der Stadt Berlin mit Kennedys Eintrag bei seinem Berlin-Besuch am 26. Juni 1963 und den Notizzettel, mit dem sich der US-Präsident auf die später legendär gewordene Rede vor dem Schöneberger Rathaus vorbereitete ("Ich bin ein Berliner"). Es sind Leihgaben der Berliner Senatskanzlei. Die anderen Objekte wie Briefe, Dokumente und persönliche Gegenstände stammen teilweise aus dem Besitz der Familie Kennedy.

Pariser Platz 4a, 10117 Berlin-Mitte
Tel: (030) 20 65 35 70
Internet:  www.thekennedys.de/
Anreise: S- und U-Bahnhof Brandenburger Tor; Bus 100, 200, M41, TXL
Öffnungszeiten: täglich von 10.00-18:00 Uhr
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

LEGOLAND® Discovery Centre
Der Freizeitpark LEGOLAND® Discovery Centre mit 3500 Quadratmetern Fläche befindet sich im Sony Center am Potsdamer Platz mitten in Berlin. Es handelt sich um eine einzigartige Attraktion für die gesamte Familie, in der die Besucher in eine interaktive LEGO Welt eintauchen können.

Potsdamer Straße 4, 10785 Berlin
Tel: (030) 301 04 00.
Internet: www.legolanddiscoverycentre.com/
Anreise: U-Bahn/S-Bahn Potsdamer Platz; Buslinien M41, M48, 200 und 357.
Öffnungszeiten: täglich von 10.00-17.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr.


Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Potsdamer Platz und das neue Zentrum
Nachdem der Potsdamer Platz Jahrzehnte lang brachlag - abgesehen von der Plattform, die den Westbürgern ermöglichte, einen Blick über die Mauer in den Osten der Stadt zu werfen - ist er heute wieder ein Teil des blühenden Berliner Zentrums (in den dreißiger Jahren war er der lebhafteste Platz Europas). Nach nur wenigen Jahren sind die unzähligen Baukräne einem neuen Viertel voller Geschäfte, Restaurants, Bars und Unterhaltungsstätten gewichen. Am besten sieht man die ganze Gegend vom Panorama-Point im Dachgeschoß des Kollhof-Gebäudes, von wo man auch einen fantastischen Blick über den Rest Berlins erhält. Der Aussichtspunkt kann Di-So von 11.00-20.00 Uhr gegen eine Gebühr mit dem angeblich schnellsten Aufzug in Europa erreicht werden.

Einer der interessantesten Bauten vor Ort ist das Sony Center , dessen Innenhof mit einem futuristischen, segelartigen Dach überspannt ist. Im Erdgeschoß befindet sich das Filmmuseum Berlin , in dem an einige der bedeutendsten Errungenschaften der ersten Zeit des Kinos erinnert wird. Besonders viel Platz wurde Marlene Dietrich gewidmet, die am 27. Dezember 2001 ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte.

Filmmuseum Berlin
Potsdamer Straße 2
Tel: (030) 300 90 30.
Internet: www.filmmuseum-berlin.de  
Anreise: U-Bahn/S-Bahn Potsdamer Platz; Buslinien 148, 200, M 41 bis Potsdamer Platz bzw. Varian-Fry-Straße..
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr (Do bis 20.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr.

Reichstag
Der Ende des 19. Jahrhunderts gebaute Reichstag wurde vom britischen Architekten Lord Foster umgestaltet und gilt seit langem als ein Symbol für den deutschen Staat. 1933, im Jahr von Hitlers Machtergreifung, wurde der Reichstag durch einen Brand beschädigt, für den Einzug des Bundestags des wiedervereinigten Deutschlands aber wieder restauriert. Die Transparenz der demokratischen Regierung möchte man mit der neuen gläsernen Kuppel symbolisieren. Schon der Gang durch die verschiedenen Ebenen der Kuppel ist faszinierend und bietet einen atemberaubend weiten Blick über die Stadt und auf den Plenarsaal. Mit dem Besuch des Dachgartenrestaurants kann man sich an den Besucherschlangen vorbeimogeln (Tel: (030) 22 62 99 33).

Platz der Republik
Tel: (030) 22 73 21 52, 22 72 21 52.
Internet: www.bundestag.de
Anreise: S-Bahnstation Unter den Linden; Buslinien 100 und M 41.
Öffnungszeiten: Täglich 08.00-24.00 Uhr (letzter Einlass um 22.00 Uhr). Der Plenarsaal kann kostenlos auf einer stündlichen Führung besichtigt werden, wenn keine Sitzungen stattfinden (Mo-Fr 09.00-16.00 Uhr, am Wochenende 10.00-16.00 Uhr; das Restaurant ist bis 24.00 Uhr geöffnet).
Kostenloser Eintritt.

Geschichte der Berliner Mauer
Zwar fiel der größte Teil der Mauer oder des „antifaschistischen Schutzwalls“, wie ihn die DDR-Behörden gerne nannten, zuerst den enthusiastisch Feiernden und Souvenirjägern und später vor allem den Bauunternehmern zum Opfer, einige Teile sind jedoch erhalten geblieben. Die East Side Gallery entlang der Mühlenstraße (S-Bahnstation Ostbahnhof) wurde in den Jahren nach dem Fall der Mauer zu einem ergreifenden Symbol neuer Hoffnungen, da dieser erhaltene Teil mit inspirierenden Kunstwerken bedeckt wurde. Heute ist seine Zukunft ungewiß, und der verblasste Zustand der Malereien symbolisiert, wie weit Berlin seit 1989 gekommen ist.

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist ein Teil der Mauer ohne Graffiti, der von den Behörden geschützt wird. Im Besucherzentrum wird über die Zeit der Mauer informiert, während man mit einer Kapelle der rund 80 Opfer gedenkt, die beim Versuch, die Mauer zu überqueren, ums Leben kamen.

Das beste Gefühl dafür, wie die geteilte Stadt wirklich war, bekommt man wahrscheinlich im Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie neben der Stelle, wo einst der berühmte Grenzübergang stand. Die Dauerausstellung dokumentiert die Geschichte der Mauer im historischen Kontext. Die berühmten Malereien auf der Westseite werden ebenfalls gezeigt.

Gedenkstätte
Bernauer Straße 119
Tel: (030) 467 98 66 66.
Internet: www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de  
Anreise: U-Bahnstation Bernauer Straße.
Öffnungszeiten: Di-So 09.30-19.00 Uhr (April-Okt.) bzw. 09.30-18.00 Uhr (Nov.-März). Kostenloser Eintritt.

Mauermuseum
Friedrichstraße 43-45
Tel: (030) 253 72 50.
Internet: www.checkpointcharlie.org
Anreise: U-Bahnstationen Kochstraße oder Stadtmitte; Buslinie 129.
Öffnungszeiten: Täglich 09.00-22.00 Uhr. 
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Unter den Linden und Museumsinsel
Eines der besonders leicht zu erkennenden Wahrzeichen Berlins ist das Brandenburger Tor am westlichen Rand des Pariser Platzes. Östlich des Pariser Platzes erstreckt sich die Prachtstraße Unter den Linden , die von einigen der wichtigsten Kulturschätze der Stadt gesäumt wird. Dazu gehören u. a. die Deutsche Staatsoper , die Neue Wache – heute ein Mahnmal an die Opfer des Faschismus und der Tyrannei –, und das Zeughaus , in dem das Deutsche Historische Museum (Internet: www.dhm.de ) untergebracht ist.

Die Museumsinsel , am östlichen Ende von Unter den Linden, beherbergt das Pergamonmuseum (mit einer Vielzahl von Altertümern, u.a. dem gigantischen Pergamonaltar), das Bodemuseum, das  Neue Museum , das nach 60 Jahren als Kriegsruine nun Kunstschätze wie die Nofretete, Schliemanns Troja-Schätze, den Neandertaler-Schädel, römische und griechische Statuen und ägyptische Mumien beherbergt, sowie den riesigen, neobarocken Berliner Dom , der von 1893-1905 errichtet wurde. In der Alten Nationalgalerie befindet sich die „Galerie der Romantik” mit einer großen Sammlung deutscher und österreichischer Gemälde aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, u. a. beinhaltet sie 24 Bilder von Caspar David Friedrich. Das 1830 eröffnete Alte Museum ist ein neoklassizistisches Gebäude, das von Karl Friedrich Schinkel entworfen wurde. Im Erdgeschoss des Museums sind Antikensammlungen untergebracht, die oberen Galerien sind wechselnden Ausstellungen vorbehalten.

Altes Museum
Am Lustgarten
Tel: (030) 20 90 55 66, 20 90 55 55 (Bandansage).
Internet: www.smb.spk-berlin.de/ant/s.html  
Anreise: U-Bahn/S-Bahnstation Friedrichstraße; S-Bahnstation Hackescher Markt; Buslinien 100, 157, 200, 348 oder mit der Straßenbahn.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-18.00 Uhr (Do bis 22.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Neues Museum
Bodestraße 1–3.
Tel: (030) 266 42 42 42.
Internet: www.neues-museum.de
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-18.00 Uhr (Do-Sa bis 20.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich. Kostenloser Eintritt Do 16.00-20.00 Uhr).

Jüdisches Museum
Die auffällige Architektur des von Daniel Liebeskind entworfenen Denkmals an das Leben der jüdischen Bevölkerung Berlins basiert auf einem zersprungenen Davidstern. Noch bevor die Dauerausstellung eingerichtet worden war, mit der das Leben und die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Deutschland durch die Jahrhunderte geschildert wird, kamen Besucher, um sich die atmosphärischen Räumlichkeiten in diesem beeindruckenden Bauwerk anzusehen.

Lindenstraße 9-14
Tel: (030) 25 99 33 00.
Internet: www.jmberlin.de  
Anreise: U-Bahnstationen Hallesches Tor oder Kochstraße; Buslinien M29, M41 oder 248.
Öffnungszeiten: Täglich 10.00-20.00 Uhr (Mo bis 22.00 Uhr). 
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Schloss Charlottenburg und Museen
Charlottenburg wurde als Sommerresidenz für Sophie Charlotte, der Gemahlin von König Friedrich I., von 1695-1699 errichtet. Besichtigungen des Alten Schlosses sind nur mit Führung möglich; die Eintrittspreise und Besichtigungszeiten sind für den Neuen Flügel , die Orangerie , das Mausoleum und andere Teile des Schlosskomplexes unterschiedlich. Zu den Museen und Galerien im Schloss und in der näheren Umgebung gehören u. a. das Ägyptische Museum und das Museum Berggruen , in der u. a. 64 Kunstwerke von Picasso ausgestellt sind sowie eine repräsentative Sammlung von Werken seiner Zeitgenossen.

Schloss Charlottenburg
Luisenplatz
Tel: (03 31) 969 42 02.
Internet: www.spsg.de
Öffnungszeiten: Altes Schloss: Di-So 10.00-18.00 Uhr (April-Okt.) bzw. 10.00-17.00 Uhr (Nov.-März); Neuer Flügel: Mi-Mo 10.00-18.00 Uhr (April-Okt.) bzw. 10.00-17.00 Uhr (Nov.-März); Schlosspark: 06.00-21.00 Uhr (im Winter bis 20.00 Uhr).
Mit Eintrittsgebühr: Altes Schloss, Neuer Flügel und andere Sehenswürdigkeiten (kombinierte Eintrittskarten sind auch erhältlich). Kostenloser Eintritt: Schlossgarten.

Museum Berggruen
Westlicher Stülerbau, Schlossstraße 1 (gegenüber dem Schloss)
Tel: (030) 34 35 73 15.
Internet: www.smb.spk-berlin.de/ant/s.html  
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).
Anreise: U-Bahnstationen Sophie-Charlotte-Platz oder Richard-Wagner-Platz; Buslinien 109, 145, 210 oder X21.

Kulturforum
Mit der Eröffnung der Gemäldegalerie im Kulturforum 1998 erhielt der Gebäudekomplex eine beeindruckende Sammlung von Gemälden aus dem 13.-18. Jahrhundert. Ebenfalls zum Kulturforum gehören das Kunstgewerbemuseum und die Neue Nationalgalerie . Letztere wurde nach dem Entwurf von Mies van der Rohe errichtet und enthält deutsche expressionistische und realistische Gemälde und andere Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert sowie einen Skulpturengarten.

Neue Nationalgalerie
Am Kulturforum, Potsdamer Straße 50
Tel: (030) 266 42 30 40.
Internet: www.smb.spk-berlin.de/ant/s.html  
Anreise: U-Bahn-/S-Bahnstation Potsdamer Platz oder U-Bahnstation Mendelssohn-Batholdy-Park; Buslinien 129, 142, 148, 200, 248, 341, 348.
Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-18.00 Uhr (Do bis 22.00 Uhr), Sa und So 11.00-18.00 Uhr.
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich); So kostenlos; Sonderausstellungen mit zusätzlicher Eintrittsgebühr.

Centrum Judaicum – Neue Synagoge
Diese 1866 im Herzen des Scheunerviertels (Berlins jüdisches Viertel) fertiggestellte Synagoge wurde im Bombenhagel 1943 erheblich beschädigt. Nach dem Wiederaufbau Mitte der neunziger Jahre, kann man die im maurischen Stil errichtete Kuppel der Synagoge heute in ihrer ursprünglichen Pracht bewundern. In der Neuen Synagoge ist auch das Jüdische Zentrum mit seinen Ausstellungsräumen untergebracht. Der Alte Jüdische Friedhof in der Schönhauser Allee 23-25 (geöffnet Mo-Do 08.00-16.00 Uhr und Fr 08.00-13.00 Uhr) liegt nur wenige Gehminuten entfernt.

Oranienburger Straße 28-30
Tel: (030) 28 40 13 16.
Internet: www.cjudaicum.de  
Anreise: S-Bahnstationen Hackescher Markt oder Oranienburger Straße; U-Bahnstation Oranienburger Tor; Straßenbahnlinien 1 oder 13; Buslinie 157. Öffnungszeiten: So-Mo 10.00-12.00 Uhr, Di-Do 10.00-18.00 Uhr, Fr 10.00-17.00 Uhr. 
Mit Eintrittsgebühr (Ermäßigungen sind erhältlich).

Deutsches Technikmuseum Berlin (DTMB)
Gegenwärtig präsentieren 14 Abteilungen auf rund 25.000 qm erst ein Viertel ihrer Schätze: Kulturgeschichte der Verkehrs-, Kommunikations-, Produktions- und Energietechniken auf über 25.000 qm mit der Ausstellung zu Binnen- und Hochseeschifffahrt, einer der größten Sammlungen zum Schienenverkehr in historischen Lokschuppen, dem Oldtimer Depot mit 70 Automobilen und Motorrädern sowie dem Museumspark mit Brauerei und Mühlen. Im Neubau befindet sich eine Dauerausstellung zur Luft- und Raumfahrt. In den historischen Gebäuden findet man ferner Webstühle, Haushalts- und Werkzeugmaschinen, Schmuckproduktion, Computer, Radios und Kameras, Dieselmotoren, Dampfmaschinen, wissenschaftliche Instrumente, Papiermaschinen, Druckpressen und vieles andere mehr.

Trebbiner Str. 9, D-10963 Berlin-Kreuzberg
Tel.: (030) 90 254-0.
Internet: www.dtmb.de  
Di-Fr: 09.00 bis 17.30 Uhr. Sa/So/feiertags: 10.00 bis 18.00 Uhr. Montags geschlossen.
Mit Eintrittsgebühr für Erwachsene (Ermäßigungen sind erhältlich).


Stadtbesichtigung

Überblick

Für Berlin muss man sich Zeit nehmen, denn es hat eine große Ausdehnung und Attraktionen, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind. Die staatlichen Museen allerdings sind oft in Gruppen angesiedelt: auf der Museumsinsel , am Kulturforum , in und um Schloss Charlottenburg sowie im südwestlichen Vorort Dahlem . Eine große Zahl von Sehenswürdigkeiten befindet sich außerdem am Potsdamer Platz bzw. kann von dort zu Fuß erreicht werden, u. a. das Kulturforum in südwestlicher Richtung, das Holocaust-Denkmal und das Brandenburger Tor und der Reichstag mit Lord Fosters neuer Glaskuppel in nördlicher Richtung.

Das Brandenburger Tor liegt an der wichtigen Ost-West-Achse. Im Westen befindet sich die Siegessäule , von der man einen tollen Ausblick auf den umliegenden Tiergarten und das in südwestlicher Richtung liegende westliche Zentrum hat. Das Westberliner Zentrum hat weniger Sehenswürdigkeiten zu bieten und eignet sich eher zum Einkaufen und Ausgehen. Es lohnt sich allerdings, einen Blick auf die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu werfen, die man als ein Mahnmal an den Zweiten Weltkrieg stehen ließ. Für Zerstreuung sorgen der nahegelegene Zoo und das Aquarium .

Die größte Konzentration von Sehenswürdigkeiten befindet sich östlich des Brandenburger Tors, auf beiden Seiten der Straße Unter den Linden, wo noch zahlreiche Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen. Am Ende der Straße befinden sich die künstlerischen und architektonischen Schätze der Museumsinsel und die wichtigste Kathedrale der Stadt, der Berliner Dom . Etwas weiter östlich, am Alexanderplatz, trifft man auf den Fernsehturm aus der kommunistischen Zeit, der das Zentrum Ostberlins markierte.

Touristeninformation

Berlin Tourismus Marketing GmbH
Am Karlsbad 11, D-10785 Berlin
Tel: (030) 25 00 25 (Service-Hotline).
Internet: www.btm.de  oder www.visitberlin.de
Mo-Fr 08:00-19:00 Uhr, Sa und So 09:00 bis 18:00 Uhr (tel. Anfragen).

Westberlin : Europa-Center, Budapester Straße 45
Öffnungszeiten: Mo-Sa 08.30-20.30 Uhr und So 10.00-18.30 Uhr.

Ostberlin : Brandenburger Tor (Südflügel), Pariser Platz
Öffnungszeiten: Täglich 09.30-18.00 Uhr.

Weitere Touristeninformationen befinden sich am Flughafen Tegel, im Erdgeschoss des KaDeWe , Tauentzienstraße 21-24 und am Fernsehturm, Alexanderplatz. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Stadt Berlin (Internet: www.berlin.de ) erhältlich.

Besucherpässe

Mit der Berlin Welcome Card  (Internet: www.berlin-welcomecard.de ) der Berlin Tourismus Marketing GmbH erhält man bis zu 50 % Ermäßigungen bei mehr als 150 touristischen Highlights, z.B. bei Museen, Sehenswürdigkeiten, Führungen, Bootsfahrten, Aufführungen und Diskotheken in Berlin und Potsdam. Mit jedem Ticket können ein Erwachsener und bis zu drei Kinder bis 14 Jahre kostenfrei auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln Berlins und Potsdams (Tarifbereich Berlin: AB, Berlin und Potsdam: ABC; ausgenommen Ausflugs- und Sonderlinien) fahren.

Die Berlin Welcome Card Museumsinsel gewährt neben den normalen Ermäßigungen einmal täglich an drei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen freien Eintritt in alle geöffneten Häuser der Museumsinsel.

Erhältlich ist die Welcome Card für eine Gültigkeitsdauer von 48 Std, 72 Std oder fünf Tagen im BTM-Online Shop , an den Verkaufsstellen der S-Bahn Berlin GmbH, der BVG, der DB Regio AG, der ViP und der HVG, den Tourist Info Centern der Berlin Tourismus Marketing GmbH und in vielen Berliner Hotels.
Die Karte kann auch an den Automaten der S-Bahn und BVG gekauft werden.


Mit der CityTourCard können alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Karte Rabatte bei über 30 Partnern, darunter Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater, Stadtrundfahrten und -führungen. Die Karte gibt es in zwei Varianten: Für 48 Stunden und für 72 Stunden. Sie ist erhältlich bei Verkaufsschaltern und -automaten der BVG und S-Bahn Berlin. Internet: www.citytourcard.com .

Der drei Tage gültige Besucherpaß Schaulust Museen Berlin gewährt freien Eintritt zu allen staatlichen Museen und ist an den größeren Touristeninformationen erhältlich. Am ersten Sonntag jeden Monats sind alle Museen eintrittsfrei.


Stadtverkehr

Hinweis



Die Zentren von Ost- und Westberlin werden durch die Hauptstrecke der S-Bahn verbunden, eine Umsteigemöglichkeit in die Nord-Süd-Linien besteht an den Stationen Friedrichstraße, Westkreuz und Ostkreuz. Die unter der Leitung der S-Bahn Berlin GmbH (Tel: (030) 29 74 33 33. Internet: www.s-bahn-berlin.de ) stehenden S-Bahnen mit Sitz am Nordbahnhof verkehren täglich von 05.00-00.30 Uhr, die Linien S1 und S7 werden an den Wochenenden auch nachts eingesetzt.



Alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel sind von 06.00-23.00 Uhr in Betrieb und stehen unter der Leitung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) (Tel: (030) 194 49. Internet: www.bvg.de ). Die neun U-Bahn-Linien werden von 05.00-00.30 Uhr eingesetzt, die Linien U9 und U12 verkehren an den Wochenenden rund um die Uhr. Das ausgedehnte Bus-Netz erstreckt sich über das gesamte Stadtgebiet, die insgesamt 28 Straßenbahn-Linien verkehren allerdings nur in Ostberlin.

Es gibt drei Fährverbindungen, die das ganze Jahr über betrieben werden, im Sommer bestehen noch drei weitere Verbindungen. Die BVG verfügen über ein Informationszentrum am Hardenbergplatz vor dem Bahnhof Zoo (08.00-22.00 Uhr) sowie über einen Informationsschalter am Flughafen Tegel.

Fahrkarten decken entweder zwei oder drei der Zonen A, B und C ab, Besucher benutzen aber fast immer nur den AB-Tarif, der für zwei Stunden die Benutzung sämtlicher Verkehrsmittel innerhalb dieser Zonen ermöglicht. Eine Kurzstreckenfahrkarte ist gültig für drei S-Bahn/U-Bahn-Stationen oder sechs Bus- oder Straßenbahnhaltestellen. Es sind verschiedene Tages - und Wochenkarten erhältlich. Eine Tageskarte AB ist bis um 03.00 Uhr nachts gültig. Wochenkarten AB sind bis Mitternacht des siebten Tages gültig.

Mit der 48 bzw. 72 Stunden oder 5 Tage gültigen Welcome Card (Internet: www.berlin-welcomecard.com ) erhält man neben freier Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln Ermäßigungen zu vielen kulturellen Einrichtungen, Attraktionen, Aufführungen, Restaurants, Geschäften und Sportstätten in Berlin und Potsdam.

Öffentliche Verkehrsmittel

Zum voll integrierten Nahverkehrssystem Berlins gehören die U-Bahnen , S-Bahnen , Busse , Straßenbahnen und Fährverbindungen , außerdem bestehen gute Anschlüsse zum DB -Netz (einschließlich Nahverkehrszüge). Das Nahverkehrssystem und die öffentlichen Verkehrsmittel des Umlands stehen unter der Leitung des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB).

Taxis

Die meisten Berliner Taxis sind beigefarbene Mercedes Benz-Limousinen. Außerhalb des belebten Zentrums ist es besser, einen Taxistand ausfindig zu machen, als an der Straße auf ein Taxi zu warten. Telefonische Bestellungen sind ebenfalls möglich (Tel: (030) 690 22, 26 10 26, 21 01 01, 21 02 02, 44 33 22). Der Fahrpreis setzt sich zusammen aus einer Grundgebühr und einem Kilometerpreis. Die ersten sieben Kilometer sind am teuersten. Taxifahrer erhalten normalerweise ein Trinkgeld in Höhe von 5-10% des Fahrpreises.

Limousinen

Limousinen mit Chauffeur können beim Autoverleih Minex (Tel: (030) 85 77 70-73. Internet: www.minex.de ) gemietet werden. Die Firmen MC Prestige Limousine Tours (Tel: (030) 262 82 59. Internet: www.mcprestigelimo.de ) und United Limousines GmbH (Tel: (030) 61 96 50 43 0. Internet: www.united-limousines.com ) vermieten ebenfalls Limousinen.

Autofahren in der Stadt

Unter der Woche sind die Stoßzeiten von 07.00-09.00 Uhr und 16.00-19.00 Uhr (in einigen Bezirken mit regem Nachtleben bis 23.00 Uhr). Die vielen Einbahnstraßen können mitunter etwas verwirrend sein, im Innenstadtbereich von Berlin gibt es aber zahlreiche größere zweispurige Alleen, die das Autofahren sehr erleichtern. Das Parken kann sich samstags als problematisch erweisen, besonders in Einkaufsgegenden.

Berlin verfügt über eine so genannte  Umweltzone , die durch den S-Bahn-Ring gebildet wird. In die Umweltzone dürfen nur Autos, die mit einer Plakette versehen sind, die signalisiert, dass das Auto einen bestimmten Ausstoß an Schad- und Feinstoffen nicht überschreitet.

Autoverleih

In Berlin sind alle bekannten Mietwagenfirmen mit mehreren Filialen in der Stadt vertreten. Einige der am zentralsten gelegenen sind:
Europcar , Karl-Liebknecht-Straße 19-21 (Tel: (030) 240 79 00, (018 05) 80 00 00. Internet: www.Europcar.com ),
Hertz , Budapester Straße 39 (Tel: (030) 261 10 53, (018 05) 33 35 35. Internet: www.hertz.com ),
Sixt , Nürnbergerstraße 65 (Tel: (030) 212 98 80, (018 05) 25 25 25. Internet: www.sixt.de ) und
Avis , Budapester Straße 41 (Tel: (030) 230 93 70, (018 05) 55 77 55. Internet: www.avis.com ).

Es werden normalerweise ein Mindestalter von 21 Jahren und ein gültiger Führerschein verlangt. 

Fahrradverleih

In Berlin wird sehr viel Fahrrad gefahren, denn das flache Stadtgebiet und das ausgedehnte Netz an Radwegen machen das Radfahren dort zu einem Vergnügen. Radkarten, Informationen und Hilfestellung erhält man Mo-Fr von 12.00-20.00 Uhr und Sa von 10.00-16.00 Uhr im Radlerzentrum , das vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) , Brunnenstraße 28 (Tel: (030) 448 47 24. Internet: www.adfc-berlin.de ), betrieben wird. 
 
Fahrräder können bei Call A Bike (Tel: (0700) 05 22 55 22; Internet: www.callabike.de/ ) gemietet werden. Kunden geben ihre Kreditkartendetails telefonisch durch und erhalten dafür einen elektronischen Code, mit dem sie ein Fahrradschloss an einem der Call A Bike -Standorte, die in der ganzen Stadt verteilt sind, aufschließen können.

Es gibt zahlreiche Fahrradverleihe, u. a. City Bike , Uhlandstraße 106A (Tel: (030) 861 52 37. Internet: www.citybikeservice.de ) und die Fahrradstation (Tel: (018 05) 10 80 00), die Vertretungen in der Rosenthaler Straße 40-41, Friedrichstraße 141/142, Auguststraße 29A und Bergmannstraße 9 (Info und Reservierungshotline: 0180-510 80 00 0.) hat.


Geschäftsetikette

Geschäftsetikette

Deutsche geben sich bei der Arbeit sehr professionell und dies zeigt sich auch in ihren Erwartungen hinsichtlich Pünktlichkeit, sachlichem Benehmen und der Aufmerksamkeit gegenüber Details. Am Telefon meldet man sich grundsätzlich mit dem Nachnamen anstatt mit einem einfachen „Hallo“. Personen sollten mit ihrem Titel (z. B. Herr Doktor) und Nachnamen angesprochen werden. Viele Geschäftsleute sprechen Englisch oder Französisch, ziehen es aber mitunter vor, Geschäfte in Deutsch abzuwickeln. Visitenkarten werden häufig ausgetauscht. Mit konservativer Kleidung fährt man zumindest beim ersten Treffen besser.

Die Geschäftszeiten sind normalerweise Mo-Fr von 08.00/09.00-16.00/17.00 Uhr, obwohl diese Zeiten kürzer sein können, da es in Deutschland mit die kürzesten Arbeitszeiten in Westeuropa gibt. In vielen Betrieben ist freitags schon um 14.00/1500 Uhr Feierabend. Treffen finden normalerweise zwischen 11.00 und 13.00 Uhr oder 15.00 und 17.00 Uhr statt, obwohl auch Treffen am späten Nachmittag (außer freitags) nicht unüblich sind. Geschäftsessen am Mittag (der Einladende zahlt normalerweise) kommen recht häufig vor, zum Frühstück allerdings nur selten.


Hotels

Seitdem das wiedervereinigte Berlin die Hauptstadt Deutschlands geworden ist, hat sich aufgrund der steigenden Nachfrage die Anzahl der Hotelzimmer verdoppelt. Es ist ratsam, rechtzeitig Reservierungen vorzunehmen.

Zimmerpreise beinhalten normalerweise die Mehrwertsteuer von 19 % und ein Frühstücksbuffet.

$$$$ (über 250 €)
$$$ (200 € bis 250 €)
$$ (150 € bis 200 €)
$ (bis zu 150 €)

Die hier angegebenen Preise sind die niedrigsten für ein Doppelzimmer mit Mehrwertsteuer und Frühstück, sofern nicht anders angegeben.

Hotels

Hotels für Geschäftstreffen
Hotel Adlon Kempinski
Das Adlon ist eines der großen historischen Hotels von Berlin. Hier übernachteten schon immer wichtige Persönlichkeiten, unter anderem Einstein, Rockefeller, Charlie Chaplin und Marlene Dietrich. In der jüngeren Vergangenheit machte ein Gast besonders von sich reden, als er sein Baby über das Geländer des Hotelbalkons zur Schau stellte: Michael Jackson. Das Hotel befindet sich im Zentrum Berlins ganz in der Nähe des Brandenburger Tores und hat nichts von seiner luxuriösen Atmosphäre eingebüßt. Elegante Restaurants, Bars und Veranstaltungsräume erinnern an die glorreiche Vergangenheit des Adlon. Der Service und die Hoteleinrichtungen sind immer auf dem neuesten Stand. Zu den erstklassigen Geschäftseinrichtungen zählen die Tagungsräume, das Geschäftszentrum und die Business Suites.

Unter den Linden 77
Tel: (030) 22 61 11 11.
Internet: www.hotel-adlon.de
Preis: $$$$ Hotel Seehof
Das Hotel liegt günstig zwischen dem geschäftigen Kurfürstendamm und dem Berliner Messegelände mit dem ICC Centre am kleinen, malerischen Lietzensee. Echtholzmöbel und erstklassige technische Geräte sind Teil der traditionellen Inneneinrichtung. Die einfache Geschäftsausstattung umfasst Fax und Internet. Das Frühstück kann man auf der schönen
Seeterrasse einnehmen, wo abends an der Open-Air-Bar auch für ausgezeichnete Unterhaltung gesorgt wird. Gäste können außerdem ein Hallenbad, eine Sauna und eine Reihe von Wellness-Anwendungen nutzen. Die meisten Zimmer haben einen Blick auf den See und alle sind mit Badezimmern aus Marmor, Klimaanlage, Kabelfernsehen und Minibar ausgestattet.

Lietzenseeufer 11
Tel: (030) 32 00 20.
Internet: www.hotel-seehof-berlin.de
Preis: $-$$$ Savoy Hotel
Seit über 70 Jahren ist das Savoy Hotel für seinen Komfort und seine Gastfreundlichkeit bekannt - sogar der berühmte Schriftsteller Thomas Mann schwärmte davon. Das kleine, zentral gelegene und klassisch eingerichtete Hotel hat viel Charme und ausgezeichneten Service, z.B. einen Wäsche- und Bügelservice und kostenlose Tageszeitungen. Gäste haben die Möglichkeit, Wellness-Anwendungen wie Körper- und Reflexzonen-Massagen sowie Akupunktur in Anspruch zu nehmen. Zu den Geschäftseinrichtungen zählen Fax- und W-LAN-Internetanschluss auf den Zimmern und elegante Tagungsräume. Die exklusive Times Bar bietet eine große Auswahl an kubanischen Zigarren und kulinarische Leckerbissen.

Fasanenstraße 9-10
Tel: (030) 31 10 30.
Internet: www.hotel-savoy.com
Preis: $$ Swissotel Berlin
Dieses schlichte und komfortable Hotel liegt günstig unweit des Zentrums von Westberlin in der Nähe von S-Bahn- und U-Bahnstationen. Die 316 hellen, modern eingerichteten Zimmer punkten mit Original-Kunstwerken, makelloser Sauberkeit und großzügiger Ausstattung wie Fön, Bügeleisen, Minibar, Schließfach, Internetanschluss, Satellitenfernsehen und Kaffeemaschine. Tagungseinrichtungen für zwei bis 350 Personen, ein Geschäftszentrum, ein kleiner Fitnessraum mit Sauna und ein gutes Restaurant runden die Hoteleinrichtungen ab.

Augsburger Straße 44
Tel: (030) 22 01 00.
Internet: www.swissotel.com
Preis: $ Luxushotels
Brandenburger Hof
Das Hotel Brandenburger Hof befindet sich ganz in der Nähe der großen Einkaufsmeile Kurfürstendamm und hat ein ruhiges und elegantes Ambiente. Diese ehemalige Villa aus dem 19. Jahrhundert legt großen Wert auf moderne Kunst und schickes Dekor. Ein schönes Beispiel ist die goldfarbene Seidentapete im Salon Platini. Es gibt einen hübschen, ruhig gelegenen Garten und das Restaurant Die Quadriga , das einen Michelin-Stern vorweisen kann. Alle 58 Zimmer und 14 Suiten des Hotels haben Internetanschluss. Geschäftsleute können die Tagungs- und Besprechungsräumlichkeiten nutzen. Das kleine Wellness-Zentrum bietet Entspannungs- und Pflegebehandlungen an.

Eislebener Straße 14
Tel: (030) 21 40 50.
Internet: www.brandenburger-hof.com
Preis: $$$$ The Regent Schlosshotel
Dieses grandiose Hotel wurde 1914 als privates Anwesen erbaut und erstrahlt heute wieder in ganzer Pracht unter anderem durch die Anregungen von Modedesigner Karl Lagerfeld. Es befindet sich trotz der Nähe zum Kurfürstendamm in ruhiger Umgebung, mit Blick auf den Grunewald. Alle Zimmer und Suiten haben mit Marmor dekorierte Badezimmer, Telefone mit zwei Leitungen, Computeranschluss, Kabelfernsehen, Stereoanlagen, Spielfilm-DVDs und Musik-CDs. Die Freizeiteinrichtungen des Hotels, zum Beispiel das Schwimmbad und die finnische Sauna, sind erstklassig.

Brahmsstraße 10
Tel: (030) 89 58 40.
Internet: www.schlosshotelberlin.com
Preis: $$$-$$$$ The Westin Grand Berlin
Ein Fünfsterne-Luxushotel im Herzen Berlins. Reservierungen online.

Friedrichstraße 158-164
Tel: (030) 202 70.
Internet: www.TheBerlinGrandHotel.com Grand Hotel Esplanade Berlin
Ein modernes Luxushotel im Zentrum von Berlin. Reservierungen online.

Lützowufer 15
Tel: (030) 254 78 82 55.
Internet: www.EsplanadeBerlin.com


Wechselkurse

Wechselkurse

1.00 CHF = 0.83 EUR
1.00 USD = 0.76 EUR
Wechselkurse vom 1 Februar 2012


Die Stadt in Zahlen

Lage

Bundesland Berlin, Nordostdeutschland.

Landesvorwahl

+49.

Einwohner

3.378.280 (2006).

Sprachen

Deutsch und Sprachen der verschiedenen ortsansässigen ethnischen Gruppen.

Währung

Euro (€) = 100 Cent. Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Ethnische Gruppen

87% Deutsche; 6% andere Europäer; 4% türkische Staatsbürger.

Religion

54% konfessionslos; 26,5% evangelisch; 10% römisch-katholisch; 6% islamisch; andere christliche und jüdische Minderheiten.

Ortszeit

MEZ. Letzter Sonntag im März bis letzter Sonntag im Oktober: MEZ + 1 (Sommerzeit).
Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Winter und im Sommer jeweils 0 Std.

Netzspannung

220 V, 50 Hz; runde Zweipol-Stecker.

Telekommunication

Internationale Direktdurchwahl.

Durchschnittstemperatur

0,5°C.

Durchschnittstemperatur im Juli

18°C.

Jährlicher Niederschlag im Januar

580 mm.


Anreise mit dem Pkw/Bus

Pannenhilfe

Der Pannendienst des ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil Club) , Tel: (018 0) 2 22 22 22. Internet: www.adac.de ) leistet im ganzen Land Hilfe, für den Raum Berlin ist auch der Auto Club Europa (ACE) (Tel: (018 02) 33 66 77. Internet: www.ace-online.de ) zuständig.

Anfahrt

Die A 10 ist eine Ringstraße um die gesamte Stadt. Die A111 und die A115 sind mit der A100 verbunden, die von Norden nach Süden und umgekehrt an einem Teil des westlichen Zentrums vorbei verläuft.

Die wichtigsten Autobahnen nach Berlin (aus anderen Landesteilen) sind die A24 aus Hamburg, die A2 aus Hannover, die A9 aus Leipzig und München, die A13 aus Dresden und die A12 von der polnischen Grenze.

Deutschland verfügt über ein sehr gutes, ausgedehntes Netz an Bundesstraßen und Autobahnen (diese sind mit einem „B" bzw. „A" gekennzeichnet). Auf den Autobahnen wird keine Maut erhoben.

Außer in Stadtnähe (130km/h) besteht auf der Autobahn kein Tempolimit , obwohl eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h empfohlen wird. Auf allen anderen Straßen liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung außerhalb geschlossener Ortschaften bei 100 km/h, in geschlossenen Ortschaften bei 50 km/h.

Benzin mit vollem Bleigehalt ist nicht erhältlich, einige Tankstellen führen allerdings Benzin mit Bleizusatz.

Verkehrsregeln
- Das gesetzliche Mindestalter zum Autofahren beträgt in Deutschland 18 Jahre.
Für Autofahrer aus dem Ausland sind ein Versicherungsnachweis und ein - Länderaufkleber vorgeschrieben; auch die Mitnahme der grünen Versicherungskarte wird dringend empfohlen.
- Die legale Alkoholgrenze liegt bei 0,5 Promille.
- Sicherheitsgurte müssen zu jeder Zeit getragen werden, und Kindern unter 12 Jahren ist nicht gestattet, ohne einen speziellen Kindersitz auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen.




Fahrzeiten

Von Hamburg: etwa 3 Std. von Dresden: etwa 2 Std. 30; von Frankfurt/M.: etwa 5 Std. , von Zürich etwa 8 Std., von Wien etwa 8 Std.

Reisebusverbindungen

Eurolines- Fernbusse fahren aus allen Ecken Europas nach Berlin.

Weitere Informationen über Eurolines-Verbindungen in und nach Deutschland sind bei den Eurolines-Generalvertretungen in Deutschland (Deutsche Touring Gmbh, Adresse: Am Römerhof 17, D-60486 Frankfurt/M. Tel: (069) 79 03 50. Fax: (069) 790 32 19. E-Mail: service@deutsche-touring.com; Internet: www.deutsche-touring.com, Österreich (Eurolines Austria – Blaguss Reisen GmbH, E-Mail: info@eurolines.at; Internet: eurolines.blaguss.at) und der Schweiz (Alsa & Eggmann; (Tel: (041) 43 44 46 52 0. Fax: (041) 43 44 46 52 4. Internet: www.eurolines-schweiz.ch) erhältlich.

Reisebusse aus dem In- und Ausland verkehren vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) am Funkturm, Masurenallee, nahe des westlichen Endes des Ku’damms und des Messegeländes Berlin. Der Busbahnhof verfügt über ein Restaurant und einen Imbiss; Informationen und Fahrkarten sind im ZOB-Reisebüro (Tel: (030) 301 03 80. Fax: (030) 30 10 38 20) erhältlich. Taxis stehen ebenfalls zur Verfügung, die U-Bahn-Station Kaiserdamm und die S-Bahn-Station Witzleben befinden sich ganz in der Nähe.


Anreise mit der Bahn

Zugverbindungen

Berlin ist Teil des ICE -Netzes, das sehr schnelle Verbindungen nach Hannover (Fahrzeit: 1 Std. 35) und Frankfurt am Main (Fahrzeit: 4 Std. 5) bietet. ICE -Züge werden auch nach Hamburg eingesetzt, sind auf dieser Strecke zur Zeit aber kaum schneller als andere Züge (Fahrzeit: 2 Std. 10) und kosten mehr. Das mittlerweile sehr ausgedehnte Streckennetz in Westeuropa, auf denen ebenfalls Schnellzüge eingesetzt werden, wird ständig erweitert. Für die Fahrten mit ICE -, IC - und EC -Zügen fallen Zuschläge an. Die Verbindung von Zürich dauert etwa 8 St., von Wien etwa 10 St..

Transfer in die Stadt

Die großen Bahnhöfe der Stadt sind alle über die wichtigste S-Bahn-Trasse verbunden, die sich bogenförmig von Westen nach Osten zieht. Viele Stationen werden sowohl von S-Bahnen als auch U-Bahnen angefahren und bieten daher direkte Umsteigmöglichkeiten, z. T. sind sie auch mit Nord-Süd-Linien verbunden. Ansonsten kann man nach einer kurzen Fahrt auf der wichtigen Ost-West-Strecke umsteigen. Taxistände und Busse befinden sich vor den Bahnhöfen.

Hinweis

Das deutsche Bahnnetz steht unter der Leitung der Deutschen Bahn AG (Internet: www.bahn.de ), ist im Allgemeinen umfassend und zuverlässig, u. a. werden die sehr schnellen ICE -Züge ( InterCityExpress ) eingesetzt. Informationen zum deutschen Bahnverkehr sind unter der Tel: 11 86 1 erhältlich).

Über den neuen Hauptbahnhof Lehrte (Internet: www.hbf-berlin.de ), der direkt im Regierungsviertel liegt, verlaufen die wichtigsten Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen.
Der Bahnhof Berlin Zoologischer Garten (oder einfach „Bahnhof Zoo”) im westlichen Stadtzentrum, Hardenbergplatz 11 (Tel: (030) 29 74 92 41. Fax: (030) 29 74 91 59), ist vom Zugfernverkehr abgekoppelt worden. Zu den Einrichtungen des Bahnhofs gehören ein Reisezentrum (täglich von 06.00-22.00 Uhr geöffnet), eine Touristeninformation, ein Postamt, eine Bank, ein Restaurant, ein Imbiss, ein Café, Geschäfte, ein Blumenladen, Zeitungshändler und eine Gepäckaufbewahrung. Das Fahrkarten- und Informationsbüro des Bahnhofs Schönefeld nahe des gleichnamigen Flughafens ist täglich von 05.30-22.00 Uhr (Tel: (0180) 599 66 33) geöffnet. Der Bahnhof Schönefeld wurde ebenfalls vom Zugfernverkehr abgekoppelt. Weitere große Bahnhöfe sind der Bahnhof Lichtenberg , Weitlingstraße 22, und der Ostbahnhof , Straße der Pariser Kommune 5, in Friedrichshain. Einige Bahnverbindungen halten auch am Bahnhof Spandau im Westen und am Bahnhof Wannsee im Südwesten Berlins.


Anreise mit dem Flugzeug

Flughafengebühren

Diese sind im Ticketpreis mit inbegriffen.

Durchschnittliche Flugzeiten

Ab Frankfurt: 1 Std. 10; ab Wien: 1 Std. 20; ab Zürich: 1 Std. 25.

Tel: (0180) 500 01 86.
Internet: www.berlin-airport.de

Berlin-Tegel liegt im Nordwesten Berlins, acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und fliegt vor allem westeuropäische Flughäfen an.

Fluggesellschaften Lufthansa (LH) (Internet: www.lufthansa.com ) ist die wichtigste deutsche Fluggesellschaft (Tel: (0180) 58 38 42 67 (24-stündiges Call Center, Ankünfte und Abflüge)). Weitere Fluggesellschaften, die Berlin-Tegel anfliegen, sind von Frankfurt aus British Midland und Air New Zealand, von Zürich aus Swiss, American Airlines, Scandinavian Airlines, von Wien aus Austrian Airlines und Air Berlin.

Flughafeneinrichtungen Der Flughafen verfügt über zwei Snack Bars, ein Bistro, eine Champagner-Bar und ein Restaurant sowie ein Postamt, Banken und Wechselstuben, Geldschalter, Blumenhändler, Zeitschriftenläden, Duty-Free-Geschäfte, eine Gepäckaufbewahrung, einen Babywickelraum, eine 24-stündige Erste-Hilfe-Station, Reisebüros, Touristeninformationen und eine Kunstgalerie. In der Nähe des Flughafens befinden sich außerdem die Hotels Aparthotel, Novotel und Holiday Inn. Eine Liste weiterer Hotels ist über www.berlin-airport.de , unter dem jeweiligen Flughafen bei "Services" abrufbar. Die Mietwagenfirmen Avis , Budget , Europcar , Hertz , National und Sixt und ein Limousinen- und Chauffeurservice sind ebenfalls vertreten.

Geschäftseinrichtungen Das Konferenzzentrum auf der dritten Etage (Tel: (030) 41 01 33 16) verfügt über vier Tagungsräume (Kapazität: 150) und ein Geschäftszentrum mit Fotokopierern, Faxgeräten, Computern mit Internetanschluss und Druckern. Sekretariats- und Übersetzerdienste können bestellt werden. In der Flughafengalerie über der Haupthalle befinden sich außerdem vier Business Lounges.

Transfer in die Stadt Die JetExpressBusse TXL fahren von 06.00-23.10 Uhr alle 10 Min. zum Potsdamer Platz (Wochenende alle 20 Min.), zur Friedrichstraße und Unter den Linden (Fahrzeit: 20-25 Min.). Buslinie 128 verbindet mit der U-Bahnlinie 6 am Kurt-Schumacher-Platz, Buslinie 109 und Expressbus X9 verkehren alle 5-10 Min. (05.00-00.00 Uhr) zum Bahnhof Zoo (Fahrzeit: 30 Min.) (Bahnhof Zoo wurde vom Zugfernverkehr abgekoppelt) und führen am Jakob-Kaiser-Platz (U-Bahnlinie 7) vorbei. TXL-Busse fahren vom Flughafen zur Mollstraße/Prenzlauer Allee über den neuen Hauptbahnhof, Invalidenstraße, Friedrich-List-Ufer, Hugo-Preuß-Brücke und Kapelle-Ufer. Ausweitung des 10-Minuten-Taktes bis 21.00 Uhr. Vor der Ankunftshalle stehen immer zahlreiche Taxis. Eine Fahrt zum Berliner Stadtzentrum kostet rund 15-20 €.

Berlin-Schönefeld liegt im Südosten der Stadt, ist 18 km vom östlichen und 22 km vom westlichen Stadtzentrum entfernt und war der wichtigste Flughafen Ostberlins. Heute werden hier vor allem Flüge nach Osteuropa und Asien abgefertigt sowie Charterflüge zu Urlaubszielen im Süden.

Flughafeneinrichtungen Es gibt ein Restaurant, Bars, einen Blumenladen, einen Baby-Raum, Banken und Wechselstuben, Geldautomaten, Zeitschriftenläden, Duty-Free-Geschäfte und eine Erste-Hilfe-Station. Zu den rund um die Uhr zur Verfügung stehenden Einrichtungen gehören eine Gepäckaufbewahrung, eine Snack-Bar, ein Kinderhort und ein Hotelreservierungsschalter. In der Nähe des Flughafens befinden sich das Aparthotel und das Hotel Albergo. Eine Liste weiterer Hotels ist über www.berlin-airport.de , unter dem jeweiligen Flughafen bei "Services" abrufbar. Die Mietwagenfirmen Avis , Budget , Europcar , Hertz , National und Sixt sind am Flughafen vertreten.

Geschäftseinrichtungen Das Konferenzzentrum Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (Tel: (030) 60 91 22 22), kann vom Terminal in 10 Min. zu Fuß erreicht werden und verfügt über eine Business Lounge sowie Konferenzräume. Faxe können an speziellen Kreditkarten-Telefonen verschickt werden.

Transfer in die Stadt Das Stadtzentrum erreicht man am einfachsten mit dem AirportExpress Schönefeld . Dieser Zug fährt im 30-Minuten-Takt (Mo-Fr ca. 05.00-01.40 Uhr, Sa-So 05.40-00.30 Uhr) zum Bahnhof Zoo (Fahrzeit: 30 Min.).(Bahnhof Zoo wurde vom Zugfernverkehr abgekoppelt) und hält unterwegs an vier Ostberliner Bahnhöfen. Ein kostenloser Shuttlebus verkehrt alle 10 Min. zum 500 m vom Flughafen entfernten Bahnhof Schönefeld (täglich von 04.00-01:00 Uhr) (Bahnhof Schönefeld wurde vom Zugfernverkehr abgekoppelt). Der Bahnhof wird von den S-Bahnlinien 9 und 45 und einigen Fern- und Nahverkehrszügen angefahren. Die Buslinie 171 verbindet den Bahnhof mit der U-Bahnlinie 7 (Station Rudow). Die neue JetExpress -Buslinie X7 verbindet das Terminal mit der U Rudow in 8 Minuten ohne Zwischenstopp täglich von 00:30-09.00 Uhr und von 16.00-20.00 Uhr. Die Schnellbuslinie SFX fährt Mo-Sa zwischen 06.00 Uhr und 20.00 Uhr halbstündlich von der Haltestelle Potsdamer Platz über Wittenbergplatz und Rudow zum Flughafen Schönefeld (zuschlagspflichtig). Taxis stehen rund um die Uhr zur Verfügung und kosten zum Alexanderplatz ab 26 € (Fahrzeit: 30 Min.).


Stadtüberblick

Stadtüberblick

Berlin ist wieder da - als Hauptstadt eines wiedervereinigten Deutschlands und als eine der großartigsten und dynamischsten Städte Europas.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Berlin eine Schachfigur zwischen dem Osten und dem Westen und gewaltsam geteilt durch die Mauer. Dazu kam der erniedrigende Verlust des Hauptstadt-Status, denn die westdeutsche Regierung verlegte ihren Amtssitz nach Bonn.

Doch der Kalte Krieg und die historischen Ereignisse vom November 1989, als die Berliner Mauer von den Menschen niedergerissen wurde, die so lange von ihr unterdrückt worden waren, erscheint heute wie eine ferne Erinnerung. Alles dreht sich um die Zukunft.

Aus dem größten Bauprojekt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg mit seinem Wald an Kränen, der die früher leblose Stadtmitte der einst geteilten Stadt bedeckte, ist zwischen 1993 und 1998 ein neues Berlin entstanden. Der britische Stararchitekt Lord Foster hat den Reichstag, das deutsche Parlamentsgebäude, mit einer eindrucksvollen Glaskuppel ausgestattet, welche die neue Transparenz der deutschen Politik symbolisieren soll. Sie steht für eine Nation, die nichts zu verbergen und sich selbst von den Schrecken der Vergangenheit befreit hat.

Das umfangreichste Bauprojekt in den 1990er Jahren war der Potsdamer Platz. Dieser und die Gegend um ihn herum berherbergen heute den Regionalbahnhof Potsdamer Platz mit S-Bahn-Anschluss, einen neuen Regional- und Fernbahnhof und einen U-Bahnhof.

Am Potzdamer Platz findet man heute des Weiteren das Urban Entertainment Center , das Einkaufszentrum Potsdamer Platz Arkaden, Hotels, Restaurants, Bürogebäude, das Filmmuseum, Theater, Musicaltheater, Spielcasinos, Bars, Geschäfte, Wohnungen sowie Vorzeigeobjekte neuerer Architektur mit dem debis-Haus im DaimlerChrysler Quartier , dem Sonycenter mit dem Zeltdach, dem Kollhoff-Tower und dem Park Kolonnaden . In der blauen Kugel, in der sich mehrere Jahre ein 3-D-Kino befand, tritt jetzt die Blue Man Group auf. Am Potsdamer Platz gibt es aber noch ein 3-D-Kino, das Cinestar Imax .

Berlin ist aber auch eine Stadt mit viel historischem Charme. Besonders das ehemalige Ostberlin bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, man denke an die prächtige Architektur der Museumsinsel oder die berühmte Allee "Unter den Linden".
Ebenso beeindruckend ist der Tiergarten, die grüne Lunge der Stadt.

Unternehmen aus anderen Teilen Deutschlands und aus ganz Europa investierten nach dem Umzug des Regierungssitzes von Bonn nach Berlin in die neue, alte Hauptstadt. Zu den wichtigsten progressiven Industriezweigen gehören die Elektrotechnik, die Produktions- und Verarbeitungsindustrie und die Informationstechnik.

Berlin hat eine überraschend unpreußisch-lässige Lebenseinstellung und ein äußerst lebhaftes Nachtleben, besonders am und um den berühmten Kurfürstendamm. Im heutigen Berlin findet man fast alles – von urigen Biergärten, Bierhallen und alten Kneipen aus der Zeit der russischen Besatzung bis zu stilvollen Bars und lateinamerikanischen Nachtlokalen.

Auch das Klima von Berlin ist sehr abwechslungsreich, mit heißen Sommertagen und teilweise sehr kalten Temperaturen während der langen, grauen Winter.

Hotel Gat Point Charlie
Mauerstr. 81-82
de-10117 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 140

Das Design-Hotel liegt zentral in Berlin, nur 2 Gehminuten vom Checkpoint Charlie und der Einkaufsmeile Friedrichstraße entfernt. Es bietet kostenfreies WLAN, moderne Zimmer und gute Verkehrsanbindungen.
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Hotel Astoria am Kurfürstendamm
Fasanenstraße 2
de-10623 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 32

Das historische 3-Sterne-Hotel nahe dem Berliner Kurfürstendamm bietet Ihnen WLAN, ein rund um die Uhr geöffnetes Bistro und eine hervorragende Verkehrsanbindung. Das Theater des Westens erreichen Sie nach nur 1 Minute zu Fuß.
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Town Apartments
Eisenacher Str. 11
de-10777 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 9

Diese stilvollen Apartments liegen im Berliner Stadtbezirk Schöneberg, nur 10 Gehminuten vom Kaufhaus KaDeWe entfernt. Freuen Sie sich auf eine moderne Küchenzeile, einen Flachbild-TV sowie einen kostenlosen WLAN-Zugang.
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AI Königshof
Stuttgarter Platz 7
de-10627 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 45

Nur einen 10-minütigen Spaziergang von der berühmten Einkaufsmeile Kurfürstendamm entfernt bietet dieses 3-Sterne-Hotel im Berliner Stadtteil Charlottenburg ein Frühstücksbuffet, Zimmer mit kostenfreiem WLAN und eine hervorragende Verkehrsanbindung.
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Best Western Euro-Hotel Berlin
Sonnenallee 6
de-12047 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 70

Im Berliner Multi-Kulti-Bezirk Neukölln liegt das Euro-Hotel gegenüber dem U-Bahnhof Hermannplatz, von dem Sie bequem zum Alexanderplatz gelangen. Genießen Sie ein reichhaltiges Frühstück im Wintergarten auf dem Dach mit Blick auf Berlin.
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arcona LIVING Goethe87 Berlin
Goethestr. 87
de-10623 Berlin

Kategorie : 0.0
Zimmer: 47

Schallisolierte Apartments mit kostenfreiem WLAN und ein morgendliches Frühstücksbuffet erwarten Sie in diesem Hotel im eleganten Berliner Stadtviertel Charlottenburg, nur 5 Gehminuten vom Bahnhof Zoologischer Garten entfernt.
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STARS Apartments Berlin Schöneberg
Welserstr. 10-12
de-10777 Berlin

Kategorie : 0.0
Zimmer: 10

Nur 600 m vom Kaufhaus KaDeWe entfernt verfügen die Nichtraucher-Apartments im Berliner Stadtteil Schöneberg über kostenlosen WLAN-Internetzugang, eine moderne Küche und eine gute Anbindung an das U-Bahn-Netz.
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Schoenhouse Apartments
Schönhauser Allee 185
de-10119 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 50

Kostenfreies WLAN und ein eigenes Café zählen zu den Annehmlichkeiten dieser Apartments zur Selbstversorgung. Sie befinden sich in zentraler Berliner Lage im Stadtteil Mitte.
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Atlanta am Kurfürstendamm
Fasanenstr. 74
de-10719 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 30

Dieses familiengeführte Hotel bietet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet sowie eine 24-Stunden-Rezeption und ist nur 60 m vom berühmten Einkaufsboulevard Kurfürstendamm entfernt. Die U-Bahn-Station Uhlandstraße liegt nur 1 Gehminute entfernt.
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Aparthotel VEGA
Uhlandstr. 185/186
de-10623 Berlin

Kategorie : 3.0
Zimmer: 25

Im Berliner Bezirk Charlottenburg erwartet Sie dieses familiengeführte Apartmenthotel nur 2 Gehminuten entfernt vom Einkaufsboulevard Kurfürstendamm. Es bietet Ihnen kostenfreies WLAN.
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Wettervorhersage für heute und die kommenden 4 Tage

H: 9
T: 2

H: 10
T: 7

H: 12
T: 2

H: 8
T: 2

H: 6
T: -4

H: 9
T: 2

H = Höchstwerte, T = Tiefstwerte
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